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^ ist, ist »othwendig 6, und wen» 6 ist, ist nothwendig 6, so muß,wenn ^ ist, 0 sein. Ist nun die Annahme: wenn -t. ist, so muß noth-wendig L sein und wenn L ist, so muß ^ sein (dieß ist ja der zuGrund liegende Cirkel), so soll ^ an der Stelle von 6 stehen. Sagtman also: wenn L ist, so ist so heißt das: es ist 6, dich aber istso, weil, wenn ^ ist, 0 ist; 6 aber ist mit ^ identisch. So kommtman also mit der Annahme des Cirkelbeweises auf kein anderes Resul-tat, als daß man sagt: wenn ist, so ist Auf diese Art aber kannman alles leichtlich beweisen.
Es ist indeß selbst dieses Verfahren nur bei demjenigen möglich,was einander zukommt, wie beim Eigenthümlichen>). Es ist gezeigtworden 2), daß niemals ein Anderes mit Nothwendigkeit solgt, wennnur Eines gesetzt ist (d. h. wenn nur Ein Begriff oder nur Ein Satzgesetzt ist), dagegen ist es möglich, daß etwas folgt aus zwei, — alsomindestens zwei Sätzen, wenn überhaupt das Schließen möglich ist.Wenn nun L. dem 6 und dem 0 zukommt, und die beiden letztereneinander und dem L,, dann ist es möglich, alles Verlangte gegenseitigaus einander zu beweisen, in der ersten Figur, wie in den Erörterun-gen über den Schluß auseinandergesetzt worden ist^). Es ist aber auchgezeigt worden, daß in den andern Figuren entweder kein Schluß statt-findet oder doch keiner, der das zu Grund Gelegte betrifft. — Wasaber nicht gegenseitig von einander ausgesagt wird, das kann manschlechterdings nicht im Cirkel beweisen. Da nun derartiges bei denBeweisen sich nicht oft findet, so ist cs klar, daß die Behauptung: mankönne Mehreres aus einander beweisen und es sei deßhalb möglich,alles zu beweisen, — keine Bedeutung hat und ganz unmöglich ist.
Viertes Kapitel.
lieber die Begriffe „von allem", „an sich" und des Allgemeinen.
Da es unmöglich ist, daß dasjenige, wovon es schlechthin einWissen gibt, sich anders verhalte, so ergibt sich, daß das Wißbare,
*) ^vs.1. xr. N. 5.
3) äurU. pr. U. 5-7.