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durch 6, während 0 erst durch ^ bewiesen werden müßte; in diesemFall geschieht es, daß mau o4dnrch sich selbst beweisen will. So verjährenz. B. diejenigen, welche Parallellinien zu zeichnen meinen; ohne daßsie selbst cs wissen, nehmen sie dabei etwas an, was man gar nichtbeweisen kann, ohne daß man bereits Parallelen hat *).
Wenn also unbekannt ist, daß 4. dem 6, ebenso daß 4. dem ktzukommt, und man postulirt, daß 4, dem 8 znkomme, so würde mandamit nicht eigentlich eine xstitio xrinoisgü begehen, wohl aber —dieß ist kein Zweifel — würde man nicht einen Beweis liefern: dennvas ebenso Unbekannte kann nicht Princip eines Beweises sein. Wenn8 zu 0 sich so verhält, daß beide eins und dasselbe sind, entwederindem man sie umkehren kann oder indem das eine dem andern zn-kommt — dann findet eine psbitio xrinoixii statt. Denn man könnteans dem Satz: 4. kommt dem 8 zu, auch die beiden andern Sätzebeweisen, wenn man sie umkehrt. So aber liegt das Hinderniß bloßdarin, daß man sie nicht umkehrt, nicht in dem Verfahren selbst.Thnt man es aber, so wurde man eben den in Rede stehenden Fehlerbegehen, und würde durch die drei Sätze eine Umstellung bewerk-stelligen^). Ebenso wenn man annehmcn wollte, daß 8 dem 6 zn-komme, und dabei ebenso unbekannt ist, ob 4. dem 0 zukommt, sowürde man noch keine xstitno ssrimnssii begehen, sondern eben nichtbeweisen. Wenn aber 4. und 8 eins und dasselbe sind, sofern man sieumkehren kann, oder 4. mit 8 unmittelbar gegeben ist, so hat maneine xstätio xrinoipii aus demselben Grund wie vorhin; was manunter xstütio xriuolxii zu verstehen hat, ist ja oben angegeben wor-den, nemlich das Verfahren, wobei man dasjenige, was nicht durchsich selbst klar ist, durch sich selbst beweist.
") Wen» man Parallelen schneidet durch eine dritte Linie, so solle» die soentstehenden äußeren und inneren Winkel einander gleich sein. Diese Gleichheitwill man beweisen eben daraus, daß die Linien parallel seien, während zuerst zubeweisen wäre, daß die Linien parallel sind. Lntsooäons und 6onoogusns werdenhiebei verwechselt.
2) 8 ist L, 6 ist 8, 6 ist L. Sind 8 und 6 identisch, so können die
Sätze auch umgekehrt werden, d. h. wie 6L durch 8> und 68, so könnte auch8L durch 6 8 und 6^ bewiesen werden, dann würde man eben eine xotitio xrin-eixii begehen. Im Folgende» findet dasselbe statt hinsichtlich des Verhältnisses van68 und 6^, wie eben hinsichtlich des Verhältnisses von 8> und 6L.