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Wenn also die petitio prineipii darin besteht, daß man etwa?,was nicht durch sich selbst klar ist, durch sich selbst beweisen will, d. h.eben nicht beweist, — was geschieht, wenn das zu Beweisende unddasjenige, wodurch es bewiesen wird, gleich unbekannt sind, entwederweil dieselben Begriffe demselben ff oder weil derselbe Begriff denselbenzukommt "ff — so ist in der mittleren und in der dritten Figur diexstitio prinoipii auf diese und aus die andere Weise möglich, bei be-jahenden Schlüffen in der ersten und dritten Figur, bei verneinendenSchlüffen, wenn dieselben Begriffe demselben Begriff abgesprochenwerden, und dabei verhalten sich die Vordersätze nicht in gleicherWeise, wie auch in der dritten Figur, weil sich die Begriffe in denverneinenden Schlüssen nicht umkehren lassen. Es bezieht sich aber diexetitäo principii bei den Beweisen aus das, was sich wirklich so ver-hält, bei den dialektischen Schlüssen aus das, was aus dem Meinen beruht.
Siebenzehntes Kapitel.
Bon einem besondern Einwnrf bei dem auf's Unmögliche znrück-gehenden Schluffe.
Der Einwurs: „daß deshalb nicht das Falsche folge," welchenwir bei Disputationen oft geltend zu mache» pflegen, trifft erstlich zubei den Schlüssen, welche aus das Unmögliche zurücksllhren, wenn der-selbe znm Widerspruch dient gegen dasjenige, was durch die Zurück-sührung aus's Unmögliche bewiese» werden sollte. Denn ohne einensolchen Widerspruch wird man nicht sagen, es folge deshalb nicht dasFalsche, vielmehr sagt man, es sei im Vorhergehenden etwas Falschesgesetzt worden, nnd ebenso wenig im direkt beweisenden Schluß; denndieser setzt nicht etwas, was widersprechen soll. Ferner wenn etwasin einfach beweisender Form durch die drei Begriffe aufgehobenwird, kann man nicht sagen, daß der Schlußes nicht aus dem ur-
>) li.ist n, c ist 8, 6 ist L. Sind L und 8 identisch, so sind 4 und 8non demselben, 6, ausgesagt.
ff 8 ist X, 8 ist 6, 0 ist li. Sind 8 und 0 identisch, so ist L von Sund 6 von denselben Begrissen auigesagt.
ff In welchem man aus da« Unmögliche ßurstckgeht.