man dasselbe wie bei der ersten Figur'). Ferner sei die Annahme,daß ^ einigem 8 zukommt, aber keinem 6. Nun muß 0 einige», 8nicht zukommen. Aber nach der Voraussetzung kommt es allem zu,also ist die Annahme falsch, also wird ^ keinem 8 zukommen?). Wennaber ^ nicht allem 8 zukommt, so nehme man an, daß es allem 8 zu-komml, aber keinem 0. Nun muß 0 keinem 8 znkommen. Dieß aberist unmöglich, also wahr, daß es nicht allem znkommt ^).
Man sieht also, daß durch die zweite Figur alle Schlüsse gebil-det werden können.
Dreizehntes Kapitel.
Von der Zurückführung auf's Unmögliche in der dritten Figur.
Ebenso auch durch die dritte Figur. Man nehme an, daß einigem8 ^ nicht zukommt, aber alles 0, also wird einigem 6 nicht zn-kommcn. Ist nun dieß unmöglich, so ist es falsch, daß es einigeinnicht zukommt, also wahr, daß ^ allem 6 zukommt §). Wenn manaber annimmt, daß ^ keinem 8 zukommt, so erhält man zwar einenSchluß und das Unmögliche, aber der verlangte Beweis wird nichtgeliefert, denn wenn man das Entgegengesetzte annimmt, so tritt der-selbe Fall ein wie oben ^). Vielmehr um das „zum Theil znkommen"zu beweisen, muß man die angegebene Annahme ausstellen. Wenn
>) Jedes Thier 6 ist weiß it,
Einige Menschen N sind nicht weiß, c. G-,Einige Menschen sind keine Thiere.
2) Nichts Endliches o ist überall L,
Einige Körper N sind überall, c. G.,Einige Körper sind nicht endlich.
3) Kein Mensch 6 ist vicrsüßig
Jedes Thier N ist vierfnßig, c. G.,
Kein Thier ist ein Mensch.
§) Einige Gebote N sind nicht gut it, c. G.Jedes Gebot ist göttlich 6,
Einiges Göttliche ist nicht gut.b) Kein Gebot L ist gut L, c. G.,
Jedes Gebot ist göttlich 0,
Einiges Göttliche ist nicht gut.