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so erhält man keinen Schluß '). Auch nicht wenn man das dem Schluß-satz (conträr) Entgegengesetzte annimmt, also daß es einigem nicht zu-kommt. Man sieht also, daß man das Widersprechende annehmenmuß 2). — Ferner es sei angenommen, daß ^ einigem 8 zukommtund 6 allein L. Run muß 0 einigem 8 zukommen. Dieß aber sollunmöglich sein, also ist die Annahme falsch; dann aber ist es wahr,daß es keinem zukommt ^). Ebenso auch wenn LH verneinend gefaßtist ^)- Ist aber der Vordersatz zu 8 (als Mittelbegriff) genommen, soerhält man keinen Schluß ^). Nimmt mau aber das (conträr) Ent-gegengesetzte, so erhält man zwar einen Schluß und das Unmögliche,aber das Aufgegebene wird nicht bewiesen. Man nehme an, daßallem 8 und 0 allem ä. zukommt. Nun muß 6 allem 8 zukommen.Dieß aber ist unmöglich, also ist es falsch, daß ^ allem 8 zukommt.Aber wenn es nicht allein zukommt, so ist es noch nicht nothwendig,daß es keinem zukommt''). Ebenso auch wenn man den andern Vor-dersatz zu 8 nimmt: man erhält dann zwar einen Schluß und dasUnmögliche, aber die Annahme wird nicht aufgehoben, also muß man dasWidersprechende annehmen. Um aber zu zeigen, daß nicht allem 8zukommt, muß man annehmen, daß es allem zukommt; denn wennallem 8 und 6 allem ^ zukommt, so kommt 0 allem 8 zu, also wenndieses unmöglich ist, so ist die Annahme falsch?). Ebenso auch wenn
>1 Alles Gerechte L ist löblich 6,
Kein Mensch 8 ist gerecht, c. G., äsk.
2) Einiges Gerechte ä. ist nicht löblich 6, c. G.
Jeder Mensch ist gerecht, äst.
Jeder Mensch L. ist lebend 6,
Einige Gemälde 8 sind Menschen, c. G.,
Einige Gemälde sind lebend.
Kein Mensch L ist nnbeseelt 0,
Einige Gemälde 8 sind Menschen, c. Ä.,
Einige Gemälde sind nicht unbeseelt.
5) Einige Thiere 8 sind unsterblich c. G.,
Jeder Mensch ist ein Thier, äsk.
6) Alles Gute ist münschenswerth 6,
Jedes Vergnügen 8 ist gut, e. G.
Jedes Vergnügen ist münschenswerth.
7) Jedes Gute L ist münschenswerth 6,
Jedes Vergnügen 8 ist gut, c. G.,
Jedes Vergnügen ist wünschenSwerth,