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in der zweiten und dritten Figur bewiesen, nicht nber in der ersten.Man nehme an, das; ^ nicht allein 6 oder keinem 6 znkomme, undnehme dazu irgendwoher einen andern Vordersatz, etwa das; 6 allem^ zukomme oder 6 allem v; ans diese Weise beklaue man die ersteFigur. Wenn nun die Voraussetzung ist, daß ^ nicht allen, 6 zu-kommt, so bekommt man keinen Schluß, woher man auch den Vorder-satz nimmt'); ist aber die Voraussetzung, daß ^ keinem 6 zukommt,und nimmt man den Satz 61) dazu, so erhält man einen Schluß ausdas Falsche, ohne daß aber das Vorliegende bewiesen wird. Dennwenn keinem L, 6 aber allem O zukommt, so kommt ^ keinem vzu. Dies; aber soll unmöglich sein, also ist es falsch, daß keinem 6zukommt. Allein wenn es falsch ist, daß L. keinem 6 zukommt, so istes nicht wahr, daß es allem 6 zukommt^). Nimmt man aber denVordersatz 0^, dazu, so erhält man keinen Schluß^), so wenig alsbei der Annahme, daß ^ nicht allem 8 zukommt. Es ist also klar,daß das „allem zukommen" in der ersten Figur durch die Zurttckfüh-rung auf's Unmögliche nicht bewiesen wird, wohl aber, daß etwaseinem Andern zum Theil und gar nicht und nicht ganz zukommt.Mau nehme an, daß keinem 6 zukommt, 6 aber allem 6 odereinigem 0. Nun muß keinem 0 oder nicht allem 0 zukommen.Dieß aber ist unmöglich (denn es soll wahr und unbestreitbar sein, daßallem 0 zukommt), also wenn dieses falsch ist, so muß einigem Lzukommen ^). Wenn man aber den andern Vordersatz zu ^ nimmt")
') Alles Lebende L ist Substanz o,
Nicht jedes Thier 8 ist lebend, c. G>, äsf,,Nicht jedes Thier ist lebend, c. M-,
Jeder Mensch v ist ein Thier, llsk.
2) Kein Thier 8 ist lebend L, c. G.,
Jeder Mensch I) ist ei» Thier,
Kein Mensch ist lebend.
3) Alles Lebende L ist Substanz l!,
Kein Thier 6 ist lebend, c. ü>„ äök.
') Kein Thier 8 ist zweifüßig c. G.
Jeder Mensch 6 ist ein Thier,
Kein Mensch ist zwetsiißig.
2> S» daß X Mittelbegriff ist.