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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
Seite
224
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aber einigem 0; der Schlußsatz ist, daß ^ einigem 8 nicht zukommt.Wenn man nun annimmt, daß demjenigen, welchem ^ zum Theil nichtzukommt, 0 zum Theil zukommt, so muß 0 einigem L zukommen >).Anders ist es nicht möglich, durch Umkehrung des allgemeinen Vorder-satzes den andern zu beweisen; man erhält nemlich sonst auf keine Weiseeinen Schluß ^).

Man sieht hieraus, daß in der ersten Figur der Cirkelbemeisvermittelst der dritten ->) und der ersten Figur zu Stande kommt, undzwar, wenn der Schlußsatz bejahend ist, vermittelst der ersten, wenner verneinend ist, vermittelst der dritten: man muß nemlich im letzte-ren Fall annehmen: welchem dieses gar nicht znkommt, dem kommt dasandere ganz zu. In der zweiten Figur schließt man, wenn derSchluß allgemein ist, vermittelst der zweiten Figur selbst und vermit-telst der ersten, ist der Schluß aber partikulär, vermittelst der zweitenund dritten Figur. In der dritten Figur schließt man immer ebenvermittelst der dritten. Es ist aber auch klar, daß in der dritten undzweiten Figur die Schlüsse, welche nicht unmittelbar durch die betref-fenden Figuren zu Stande kommen , entweder nicht auf dem Cirkel-beweis beruhen oder unvollständig sind.

') a. Kein Vieh ist ein Mensch,

Einiges Vieh ist zweifüßig,

Einiges Zweifüßige ist kein Mensch,d. Was nicht ganz Mensch ist, ist zum Theil Vieh,

Nicht jedes Zweifüßige ist Mensch,

Einiges Zweifüßige ist Vieh.

2) a. Kein Vieh ist ein Mensch,

Einiges Vieh ist zweifüßig.

Einiges Zweifüßige ist lein Mensch,b. Kein Mensch ist ein Vieh,

Einiger Zweifüßige ist lein Mensch,ohne Schlußsatz.

2) D. h. auf hypothetischem Weg.

*1 Diejenigen, bei welchen der Schlußsatz selbst noch umgelehrt werden muß.