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treffenden Beraubungen zu den Aussagen verhalten. Gleich sei —L,, nicht gleich — 6, ungleich — 0, nicht ungleich --- I) 9.
Bei Vielem ist es derFall, daß dem einen Theil desselben dasselbezukommt, dem andern Theil nicht; dann ist die Verneinung in gleicherWeise richtig, ob man sie so ansdrückt: nicht ist alles weiß, oder so:nicht ist jedes weiß, aber falsch ist die Fassung: jedes ist nicht weiß,oder: alles ist nicht weiß. Ebenso ist von dem Satz: jedes Thier istweiß, die Verneinung nicht: jedes Thier ist nicht weiß (denn beideskann salsch sein), sondern: nicht ist jedes Thier weiß. Da es aber klarist, daß „es ist nicht weiß" etwas anderes bedeutet als „nicht ist weiß"und das eine Bejahung, das andere Verneinung ist, so ergibt sich, daßauch die Art der Beweisführung in beiden Fällen verschieden ist; z. B.„was ein Thier ist, ist nicht weiß oder kann nicht weiß sein", und „csist richtig zu sagen, daß, was Thier ist, nicht-weiß ist." Denn dasletztere bedeutet eben : „was Thier ist, ist nicht-weiß." Aber für: „csist richtig zu sagen, daß es weiß ist," oder „daß es nicht weiß ist" giltdieselbe Beweisführung; beide Sätze nemlich werden in Form der Be-hauptung durch die erste Figur bewiesen; denn „es ist richtig zu sagen"ist gleich dem einfachen „ist"; denVvon „es ist richtig zu sagen, daßes weiß ist," ist die Verneinung nicht: „es ist richtig zu sagen, daß esnicht weiß ist," sondern: „es ist nicht richtig zu sagen, daß es weiß
>) Wie: ungleich, oxx. gleich.') Nach Pacius:
Das eine wahr, da»andere falsch
Da» eine wahr, da»andere falsch.
v „nicht ungleich.'
6 „ungleich.'