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Vierzigstes Kapitel.
Gebrauch des Artikels.
Da der Satz: das Vergnügen ist das Gute, nicht identisch istmit dem Satz: das Vergnügen ist etwas Gutes, so dars man die Be-griffe nicht in gleicher Weise setzen, sondern wenn der Schluß der ist,daß das Vergnügen das Gute ist, muß man eben setzen: das Gute;ist aber der Schluß der, daß es etwas Gutes ist, so muß man sagen:etwas Gutes, und so in allen derartigen Fällen.
Einundvierzigstes Kapitel.
Weitere Bemerkungen über die formelle Fassung der Schlüsse.
Es ist aber nicht dasselbe weder in Wirklichkeit noch dem Aus-druck nach, ob ich sage: welchem 8 zukommt, dem allem kommt zu,oder ob ich sage: welchem allem 6 zukommt, dem allem kommt auch ^zu; denn es ist recht wohl möglich, daß 8 dem 0 zukomme, aber nichtallem 6. Z. B. es sei 8 — schön, 6 — weiß. Wenn nun einemWeißen das Schöne zukommt, so ist es richtig zu sagen, daß demWeißen das Schöne zukommt, aber es kommt vielleicht nicht allemWeißen zu. Wenn nun ^ dem 8 zukommt, nicht aber allem dem, vonwelchem 8 ausgesagt wird, so ist weder, wenn 8 allem 0 noch wennes ihm schlechthin zukommt, »othweudig, daß ^ nicht nur nicht demganzen 0 zukomme, sondern nicht einmal daß es ihm überhaupt zu-komme. Wenn aber allem dem zukommt, von welchem 8 richtigausgesagt wird, so ergibt sich, daß von dem allem ausgesagt wird,von welchem allem 8 ausgesagt wird. Wenn aber ausgesagt wirdvon dem, von welchem allem 8 ausgesagt wird, so ist es recht wohlmöglich, daß 8 dem 0 zukomme, daß aber nicht dem ganzen 0 zu-komme oder daß es dem 0 überhaupt nicht zukomme. Also bei dendrei Begriffen ist klar, daß der Satz: L. wird ausgesagt von dem, vonwelchem allem 8 ausgesagt wird, besagen will: von allen denjenigenDingen, von welchen 8 ausgesagt wird, werde auch F, ansgesagt.