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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
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184
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des eigenlhnmlichen Wesens '). Wenn inan aber das Seiende alsMitlclbegriff setzte, nnd zn dein Oberbegriff das schlechthin Seiendennd nicht das bestimmte Seiende fügte, so entstände nicht der Schluß,daß cs ein Wissen vom Guten, daß es ein Gutes ist, gibt, sonderndaß es ein Seiendes ist, z. B. .4 sei Wissen, daß es ein Seiendesist, H Seiendes, 6 Gutes -). Es ist also klar, daß man beiden besonderen Schlüssen die Begriffe auf die genannte Weisefassen muß.

Neilliuilddreißigstes Kapitel.

Erleichterung des Verständnisses durch Fassung des Ausdrucks.

Man muß ost einen Wechsel eintreten lassen bei Ausdrücken,welche dieselbe Bedeutung haben, Nomina an Stelle von Nomina setzen,Sätze an Stelle von Sätzen und Nomen und Satz vertauschen, nndzwar muß man immer das Nomen wählen statt des Satzes ^), denn soist die Heraussctznng der Begriffe leichter. Z. B. wenn es keinenUnterschied macht, ob man sagt: das Vorgestelltc ist nicht die Gattungdes Gemeinten, oder ob man sagt: das Vorgestellte ist begrifflich nichtdas Gemeinte (und die beiden Sätze bedeuten ja ganz das Gleiche), somuß man statt des elfteren Satzes die Begriffe Vorgestellt und Ge-meint wählen. 5)

l) Es gibt ein Wissen vom Wünschenswerthen, daß es wünschenSwerth ist.Das Gute ist wünschenSwerth, also:

Es gibt ein Wissen des Guten, daß es wünschenSwerth ist. Also auch:Des Guten, daß es gut ist, denn wünschenswerth ist ein Merkmal de-Guten.

") Vom Seienden gibt es eilt Wissen, daß es ein Seiendes ist,

Das Gute ist ein Seiendes,

Also gibt es vom Guten ein Wissen, daß es ein Seiendes ist.

5) Welche nicht ein schlechthin Seiendes, sondern ein bestimmt Seiendes ent-halten.

Uebcrhaupt den kürzeren Ausdruck anstatt des längeren.

6) Weildie Gattung" dann wegsällt.