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also ist der Schluß zu losen. Setzt mau „daß cs gut ist" zu 8, so er-hält mau keinen Schluß, denn es wird zwar ^ gelten von II, aber ?>nicht von 0, denn von der Gerechtigkeit nussagen, sie sei gut, daß siegut sei, ist falsch oder vielmehr gar nicht verständlich. Und ebenso istes, wenn mau zu zeigen hat, das; das Gesunde mißbar ist, sofern csgut ist, oder daß der Bockhirsch vorstellbar ist, soseru er nicht ist, oderdaß der Mensch vergänglich ist, sofern er sinnlich wahrnehmbar ist >).I» allen diesen Fällen, wo eine weitere Bestimmung hinzutritt, istdieser Zusatz zum Oberbegriff zu setzen.
Die Begriffe aber haben nicht dieselbe Stellung, wenn etwasschlechthin geschlossen wird als ein bestimmtes Dieses oder in einer be-stimmten Beziehung oder ans eine besondere Weise, ich meine z. B.wenn das Gute nachgewiesen wird als ein wißbares oder wiederumwenn es nachgewiesen wird als etwas, wovon inan wissen kann, daßes gut ist. Ist es nachgewiesen als schlechthin wißbar, so ist alsMittelbegriff das Seiende überhaupt zu setzen; soll gezeigt werden,daß man von ihm wissen kann, daß es gut ist, das bestimmt Seiende.Es sei nemlich ^ — Wissen, daß es ein bestimmtes Seiendes ist, N— ein Seiendes, 0 — Gutes. Nun ist es richtig ^ von L auszn-sagen, denn es gibt ja ein Wissen von einem bestimmten Seienden,daß es ein bestimmtes Seiendes ist, ebenso L von 0, denn 0 ist einSeiendes; also auch von 0, also wird es ein Wissen des Guten,daß es ein Gutes ist, geben, denn das bestimmte Seiende ist das Zeichen
l> a. Das Gute ist mißbar, sofern es gut ist,
Das Gesunde ist gut,
Das Gesunde ist wißbar, sofern cs gut ist.d. Das Nichtseicnde ist vorstellbar, sofern eS »ichtseicnd ist,
Der BoÄhirsch ist nichtseiend,
Der Bockhirsch ist vorstellbar, sosern er »ichtseicnd ist.c. Das sinnlich Wahrnehmbare ist vergänglich, sofern cs sinnlich wahr-nehmbar ist,
Der Mensch ist sinnlich wahrnehmbar,
Der Mensch ist vergänglich, soser» er sinnlich wahrnehmbar ist.
-> Das Seiende ist wißbar,
Das Gute ist ein Seiendes,
DaS Gute ist wißbar.