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thun, indent sie den Mittelbegriff als das Allgemeine saßt. Es seinemlich Thier — sterblich — 8, unsterblich — 0, und Mensch,wovon eine Bestimmung gegeben werden soll, — v. Man faßt nunjedes Thier als sterblich oder unsterblich, d. h. alles, was ist, istentweder 8 oder 0. Ferner vom Menschen nimmt man bei der Ein-theilung nur an, daß er ein Thier sei, also man nimmt an, daß L.dem O zukomme. Der Schluß ist nun der, daß alles I) entweder 6oder 6 ist, also: der Mensch muß entweder sterblich oder unsterblichsein, daß aber ein Thier sterblich ist, ist nicht nothwendig, sondernwird postnlirt, dieß aber wäre es eben, was erschlossen werden sollte.Ferner: man nimmt an, sei — sterbliches Thier, 8 — ans Füßengehend, 6 — ohne Füße, 8 — Mensch, und nun nimmt man fernerin derselben Weise an, ^ sei entweder unter 8 oder unter 0 begriffen(denn jedes sterbliche Thier ist entweder auf Füßen gehend oder ohneFüße), von v aber gilt ^ (denn den Menschen faßt man als ein sterb-liches Thier), also folgt nothwendig, daß der Mensch entweder ein ausFüßen gehendes Thier oder ein Thier ohne Füße ist; daß er aber aufFüßen geht, ist nicht nothwendig, sondern wird angenommen, alleindieß ist es eben, was auch in diesem Fall bewiesen werden sollte. Ausdiese Weise also geschieht es immer, daß diejenigen, welche die Ein-theilung anwenden, das Allgemeine als Mittelbegriff nehmen, das-jenige aber, von welchem etwas bewiesen werden sollte, und die Unter-schiede setzen sie als äußere Glieder. Das Resultat ist, daß sie hin-sichtlich des Punktes, daß der Mensch (oder was man nun für einenBegriff zu untersuchen hat) das und das ist, nichts Bestimmtes sagen,so daß es mit Nothwendigkeit gälte; sie wandeln immer fort auf demandern Weg, ohne sich darauf zu besinnen, daß die irgend möglichenHilfsmittel vorhanden sind. Man sieht aber deutlich, daß es vermit-telst dieses Verfahrens nicht möglich ist, etwas zu widerlegen, so wenigals hinsichtlich des Accidentellen oder Eigenthümlichen etwas zuschließen oder hinsichtlich der Gattung oder in einem Fall, wo mannicht weiß, ob etwas so oder so sich verhalte, wie z. B. in der Frage,ob die Diagonale inkommensurabel ist. Nimmt man nemlich an, daßjede Länge entweder commensurabel oder incommensurabel ist, daßaber die Diagonale eine Länge ist, so ergibt sich der Schluß, daß dieDiagonale entweder commensurabel oder incommensurabel ist. Nimmt