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setzt — weiß, L --- Schwan, 0 — Mensch; und auch nicht ausdie gegenüberstehenden Bejahungen, da ja gezeigt worden ist, daß 6dem 0 nothwendig nicht zukommt. So gibt es also in keiner Weiseeinen Schluß '). Ebenso wird es sich bei den partikulären Schlüffenverhalten; wenn nemlich der verneinende Vordersatz allgemein undnothwendig ist, so gibt es immer einen Schluß, welcher ein denkbaresoder einsaches Nichtsein enthält (der Beweis geschieht vermittelst derUmkehrung), wenn aber der bejahende Satz allgemein und nothwendigist, so gibt es keinen Schluß, was aus dieselbe Weise gezeigt werdenkann wie bei den allgemeinen Schlüssen und vermittelst derselben Be-griffe. Ebensowenig wenn beide Vordersätze bejahend sind; denn auchdafür gilt der gleiche Beweis wie früher. Sind aber beide Vordersätzeverneinend und ist dabei der das einfache Nichtsein enthaltende Vor-dersatz allgemein und nothwendig, so ergibt sich aus den Vordersätzenunmittelbar kein Schluß, wenn man aber den denkbar gesetzten Vor-dersatz umkehrt, so erhält man einen Schluß wie früher. Wenn aberbeide Vordersätze unbestimmt oder partikulär gesetzt sind, so gibt eskeinen Schluß. Der Beweis ist derselbe und geschieht vermittelst der-selben Begriffe.
Es ergibt sich also aus dem Gesagten, daß man immer einenSchluß erhält, wenn der verneinende allgemeine Satz nothwendig ist,einen Schluß nicht nur auf das denkbare Nichtsein, sondern auch aufdas einfache Nichtsein, wenn aber der bejahende, dann nicht; und daßbei gleichem Verhalten der Begriffe auch im Nothwendigen und einfachSeienden ein Schluß möglich resp. nicht möglich ist. Es ist aber auchklar, daß die Schlüsse alle unvollständig sind und erst vollständig wer-den vermittelst der vorher dargelegten Figuren.
l) ES ist nothwendig, daß jeder Schwa» weiß ist,
ES ist denkbar, daß jeder Mensch weiß ist,
ES ist nothwendig, daß lein Mensch ein Schwan ist.