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Zehntes Kapitel.
Von den Schlüssen der zweiten Figur aus einem nothwendigen undeinem einfach ausgesagten Vordersatz.
Was die zweite Figur betrifft, so wird, wenn der verneinendeVordersatz nothwendig ist, auch der Schlußsatz nothwendig sein, ist esaber der bejahende Vordersatz, so ist der Schlußsatz nicht nothwendig.Es soll zunächst der verneinende Vordersatz nolhweudig sein, ^ sollkeinem 6 zukommen, und soll dem 0 einfach zukommen. Da nun derverneinende Satz sich umkehren läßt, so kann auch 8 keinem L. zukom-men, L. aber kommt allem 6 zu, also kann 8 keinem 6 zukommen, denn0 ist unter begriffen '). Ebenso ist es auch, wenn zu 6 die Vernei-nung gesetzt wird; denn wenn ^ keinem 6 zukommen kann, so kannauch 6 keinem ^ zukommen, L. aber kommt allem 8 zu, also kann 0keinem 8 zukommcn, denn so erhält man wieder die erste Figur. Alsokann auch 8 nicht dem 0 zukommen, denn es läßt sich ebenso umkeh-ren 2). — Wenn aber der bejahende Vordersatz nothwendig ist, so
Negativ:
Kein Thier bewegt sich,
Einiges Weiße ist nothwendig nicht Thier,
Einiges Weiße bewegt sich nicht (aber nicht nothwendig, da eS sich auchbewegen kann).
*> Jeder Stein ist nothwendig nicht Thier,
Jeder Mensch ist Thier,
Jeder Mensch ist nothwendig nicht Stein.
Umgekehrt:
Jedes Thier ist nothwendig nicht Stein,
Jeder Mensch ist Thier,
Zeder Mensch ist nothwendig nicht Stein.
2) Jeder Mensch ist ein Thier,
Jeder Stein ist nothwendig kein Thier,
Jeder Stein ist nothwendig kein Mensch.
Verwandlung in Fig. I:
Jedes Thier ist nothwendig kein Stein,
Jeder Mensch ist ein Thier,
Jeder Mensch ist nothwendig kein Stein.