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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
Seite
105
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Da nun die in der zweiten Figur enthaltenen Schlüsse sämmtlich sichzurückführen lassen auf die allgemeinen Schlüsse der ersten Figur, diepartikulären Schlüsse der ersten Figur aber auf die in der zweiten, soergibt sich hieraus, daß auch die partikulären Schlüsse (der ersten Fi-gur) sich werden zurückführen lassen auf die allgemeinen Schlüsse derersten Figur. Die Schlüsse der dritten Figur werden, wenn die Vor-dersätze allgemein sind, sofort vollendet durch die allgemeinen Schlüsseder ersten Figur, wenn sie aber partikulär gefaßt sind, durch die par-tikulären Schlüsse der ersten Figur, diese aber werden aus die allge-meinen zurückgeführt, somit auch die partikulären Schlüsse der drittenFigur. Somit ergibt sich klar, daß sämmtliche Schlüsse zurückzufllhrensind auf die allgemeinen Schlüsse der ersten Figur.

Hiemit ist gezeigt, wie es mit den Schlüssen sich verhält, welcheein Zukommen oder Nichtzukommen beweisen, und zwar ist deutlich ge-macht worden sowohl wie die derselben Figur angehörigen Schlüssefür sich beschaffen sind, als auch wie die, verschiedenen Figuren unge-hörigen Schlüsse sich zu einander verhalten.

Achtes Kapitel.

Modalität der Schlüsse.

Da zu unterscheiden ist zwischen einfachem Zukommen, nothwen-digem Zukommen und möglichem Zukommen ') (vieles nemlich kommtzwar einem andern zu, jedoch nicht nothwendig, manches aber kommteinem Andern weder nothwendig noch schlechthin zu, es kann nur mög-licherweise zukommen), so ergibt sich hieraus, daß auch in jedem ein-zelnen von diesen Fällen der Schluß wieder ein anderer sein wird unddaß jedesmal die Begriffe sich wieder anders verhalten, indem sie im

Einiges Vergnügen ist ein Nebel,

Einiges Vergnügen ist nicht wünschenswerth.

Zurücksllhrung ausS Unmögliche:

Kein Nebel ist wünschenswerth,

Jedes Vergnügen ist wünschenswerth,

Kein Vergnügen ist -in Nebel.

i) Assertorischen, apodiktischen und problematischen Behauptungen,