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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
Seite
103
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licheu Figuren derselbe Schluß sich ergibt, wenn man anstatt des par-tikulär Bejahenden das Unbestimmte setzt.

Es ist serner klar, daß alle unvollständigen Schlüsse vollständigwerden vermittelst der ersten Figur; sie werden nemlich alle nothwen-dig entweder durch unmittelbare Nachweisung ') oder durch das Un-mögliche; in beiden Fällen erhält man die erste Figur, und zwar beider Bollendung durch unmittelbaren Nachweis deßhalb, weil die Um-kehrung, durch welche in diesem Fall die Vollendung immer zu Standekommt, die erste Figur hervorbringt, bei dem Beweis durch das Un-mögliche deßhalb, weil, wenn das Falsche gesetzt wird, der Schluß ver-mittelst der ersten Figur zu Stande kommt, wie z. B. in der letzten Figur,wenn und 8 dem ganzen 0 zukommen, so ist der Schluß, daß ^einigem 8 zukommt; denn wenn es keinem 8 zukäme, 8 aber demganzen 6, so würde keinem 0 zukommen, was gegen die Voraus-setzung wäre, daß es dem ganzen 0 zukomme?). Und ebenso auch inden andern Fällen.

So in Figur II:

Einige Menschen sind weiß,

Kein Mohr ist weiß,

Einige Menschen find keine Mohren,mit Umkehrung:

Nichts Weißes ist sin Mohr,

Einige Menschen find weiß,

Einige Menschen sind keine Mohren.

In Figur III:

Jeder Mensch ist zweifüßig.

Kein Mensch ist ein Vogel,

Einiges Zweifüßige ist kein Vogel,mit Umkehrung:

Kein Mensch ist ein Vogel,

Einiges Zweifüßige ist ein Mensch,

Einiges Zweifüßige ist kein Vogel.

So daß nichts Anderweitiges zu Hilfe genommen loerben muß.2) Jeder Mensch ist vernünftig,

Jeder Mensch ist ein Thier,

Einige Thiere sind vernünftig.

Znrücksührung aufs Unmögliche:

Kein Thier ist vernünftig,

Jeder Mensch ist ein Thier,

Kein Mensch ist vernünftig.