griffs, letzteres so: wenn beide Begriffe dem ganzen 8 zukommen, undman nimmt einen Theil des in 8 Enthaltenen, z. B. N, so wirddiesem sowohl ? als U zukommen, also wird auch ? einigem U zu-kommen '). Und wenn L dem ganzen 8, U aber keinem 8 zukommt,so wird der Schluß entstehen, daß ? einigem U nothwendig nicht zu-kommt; denn es gilt dann die gleiche Art des Beweises, wenn manden Vordersatz R8 umkehrt?). Es kann aber dieß auch durch dasUnmögliche bewiesen werden, wie im vorigen Fall. Wenn aber Rkeinem 8, U aber dem ganzen 8 zukommt, so gibt es keinen Schluß.Begriffe.für den positiven Fall seien: Thier, Pserd, Mensch, für dennegativen Fall: Thier, unbeseelt, Mensch^). Ebenso wenig gibt eseinen Schluß, wenn beides von keinem 8 ausgesagt wird; Begriffe fürden positiven Fall seien: Thier, Pferd, unbeseelt, für den negativenFall: Mensch, Pferd, unbeseelt, der Mittelbegriff sei: uubeseelt^).
Es ist also klar auch bei dieser Figur, wann ein Schluß möglichist und wann nicht, bei allgemeiner Fassung der Begriffe. Wenn
i) H — Sokrates, so ist der Schluß:Sokrates ist vernünftig,
Sokrates ist ein Thier,
Einige Thiere sind vernünftig.
2> Kein Mensch ist ein Pferd,
Jeder Mensch ist ein Thier,
Einige Thiere sind kein Pferd.
Mit Umkehrung des Untersatzes:
Kein Mensch ist ein Pferd,
Einige Thiere sind Menschen,
Einige Thiere sind kein Pferd.
-2) Jeder Mensch ist ein Thier,
Kein Mensch ist ein Pserd,
Jedes Pferd ist ein Thier.
— Jeder Mensch ist ein Thier,
Kein Mensch ist unbeseelt.
Kein Unbesceltes ist ein Thier.
§) Kein Unbefeeltes ist ein Thier,
Kein Unbeseeltes ist ein Pferd,
Jedes Pserd ist ein Thier.
— Kein Unbeseeltes ist ein Mensch,Kein Unbesceltes ist ei» Pferd,
Kein Pferd ist ein Mensch.