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zukommt, so wird auch X keinem LI zukommen. Denn wenn N keinemX zukommt, so wird auch X keinem LI zukommen; die Voraussetzungist aber, daß LI dem ganzen X zukomme, also wird X keinem X zu-kommen ; denn dann haben wir wieder die erste Figur. Da aber dieVerneinung sich umkehren läßt, so wird auch X keinem X zukommen,so daß man wieder denselben Schluß hat'). Es läßt sich dieß auchzeigen dadurch, daß man es auf die Unmöglichkeit zurückführt ^). Esist nun klar, daß bei solchem Verhältniß der Begriffe ein Schluß zuStande kommt, aber nicht ein vollständiger; denn das Nothwendige er-gibt sich nicht allein aus den ursprünglichen Voraussetzungen, sondernauch noch aus anderem. Wenn aber LI vom ganzen X und vom gan-zen X ausgesagt wird, so gibt es keinen Schluß. Die Begriffe seienfür den Fall deS Zukommens: Substanz, Thier, Mensch, für den Falldes nicht-Zukommens: Substanz, Thier, Zahl; der Mittelbegriff istSubstanz ^). Ebenso wenig gibt es einen Schluß, wenn LI weder vonX noch von X ausgesagt wird; Begriffe für den positiven Fall: Linie,Thier, Mensch; für den negativen: Linie, Thier, Stein ^). Man sieht
>) Zeder Mensch ist ein Thier,
Kein Stein ist ein Thier,
Kein Stein ein Mensch.
Mit Umkehrung:
Kein Thier ist ein Stein,
Jeder Mensch ist ein Thier,
Kein Mensch ist ein Stein.
2) Ncmlich zeigt, daß eS nicht anders sein kann, indem man etwas demSchlußsatz Widerstreitendes anntmmt, und von da aus zeigt, daß dann auch dieVordersätze nicht wahr wären. Im obigen Beispiel Nr». I würbe dieß so geschehen:
Einige Menschen sind Stein,
Kein Stein ist ein Thier,
Einige Menschen find lein Thier.
3) Jedes Thier ist Substanz,
Jeder Mensch ist Substanz.
Jeder Mensch ist ein Thier.
— Jedes Thier ist Substanz,
Jede Zahl ist Substanz,
Keine Zahl ist ein Thier.
K^I ein Thier ist eine Linie,
Kein Mensch ist eine Linie,
Jeder Mensch ist ein Thier,