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daraus ganz deutlich, daß einer Bejahung entgegengesetzt ist die ausdasselbe Allgemeine sich beziehende Verneinung, also z. B. der Vorstel-lung, daß alles Gute gut ist, oder daß jeder Mensch gut ist, die Vor-stellung, daß nichts gut ist oder daß kein Mensch gut ist, und in (con-lradictorisch) widersprechender Weise die, daß nicht alles gut ist oderdaß nicht jeder Mensch gut ist. Es ist neinlich klar, daß eine wahreVorstellung oder eine wahre widersprechende Aussage nicht einer wah-ren andern Vorstellung oder Aussage entgegengesetzt sein kann. Dieeinander entgegengesetzten Vorstellungen neinlich beziehen sich auf dasWidersprechende, in Beziehung aus das Wahre aber kann ebenderselbeverschiedene wahre Aussagen machen; das Entgegengesetzte aber kannnicht zu gleicher Zeit Einem und demselben zukommen ').
*) Widersprechende Vorstellungen sind nicht zu gleicher Zeit richtig in Bezie-hung auf ebendasselbe, wahre Vorstellungen aber sind zu gleicher Zeit richtig, alsokönnen wahre Vorstellungen nicht einander widersprechend sein.