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und Verneinung nicht darauf beruhen, daß man Sein oder Nicht-seinsagt. Ist nun das erstere unmöglich, so ist wohl das letztere zu wäh-len. Also ist von dem Satz: es ist möglich zu sein, das Sein ist mög-lich , — die Verneinung der Satz: es ist nicht möglich zu sein, dasSein ist nicht möglich. Ganz ebenso verhält es sich auch mit dem Satz :das Sein ist denkbar; denn auch von diesem ist die Verneinung: dasSein ist nicht denkbar, und in derselben Weise sind auch die andernAusdrücke zu behandeln, wie das Unmögliche und Nolhwendige. Wienemlich in den oben angeführten Sätzen das Sein und Nichtsein Bei-sätze sind, während das Subjekt gebildet wird durch weiß und Mensch,so ist in den letzteren Fällen das Sein und Nichtsein als Subjekt zubetrachten, während „möglich sein" und „denkbar sein" Beisätze sind,welche, wie dort das Sein und Nichtsein, das Wahre und Falsche, —so hier die genauere Bestimmung enthalten hinsichtlich des Möglichseinsund Nichtmöglichseins.
Ferner von dem Satz: das Nichtsein ist möglich, ist die Vernei-nung : das Nichtsein ist nicht möglich. — Deßwegen kann man auchwohl annehmen, daß die Sätze: das Sein ist möglich, und: das Nicht-sein ist möglich, neben einander gelten; denn Sein und Nichtsein isthier eins und dasselbe; denn diese Sätze bilden nicht den Widerspruchzu einander, sondern vielmehr die Sätze: das Sein ist möglich, und:das Sein ist nicht möglich, und diese sind es, welche niemals von Einemund demselben zu Einer und derselben Zeit richtig ausgesugt werdenkönnen, weil sie eben einen Widerspruch bilden. Und ebenso könnendie Sätze: das Nichtsein ist möglich, und: das Nichtsein ist nicht mög-lich, niemals von Einem und demselben zu Einer und derselben Zeitrichtig ausgesagt werden. Ebenso ist nun auch zu dem Satz: das Seinist nothwendig, die Verneinung nicht: das Nichtsein ist nothwendig,sondern: das Sein ist nicht nothwendig, und von dem Satz: das Nicht-sein ist nothwendig, ist die Verneinung: das Nichtsein ist nicht noth-wendig. Und von dem Satz: das Sein ist unmöglich, ist die Vernei-nung nicht: das Nichtsein ist unmöglich, sondern: das Sein ist nichtunmöglich, und von dem Satz: das Nichtsein ist unmöglich, ist die Ver-neinung : das Nichtsein ist nicht unmöglich.
Ueberhaupt, wie gesagt, muß man das Sein und Nichtsein als