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Mensch" und also auch die Verneinung. Wir werden also vier Sätzehabe»; die Sache wird deutlich, wen» man die Sätze neben einanderstellt:
„Es ist- ein gerechter Mensch", dazu die Verneinung:
„nicht ist ein gerechter Mensch" ;
Es ist ein nicht gerechter Mensch", dazu die Verneinung:
„nicht ist ein nicht gerechter Mensch".
„Ist" und „nicht ist" kann nemlich hier sowohl dem „Mensch"als dem „Nicht-Mensch" beigesetzt werden. Diese Ordnung ergibtsich nach dem, was in der Analytik gesagt worden ist ^). Ebenso ver-hält es sich, wenn die Bejahung von dem Nomen in allgemeiner Weiseausgesagt wird, z. B.: jeder ist ein gerechter Mensch; dazu gehört dieVerneinung : nicht jeder ist ein gerechter Mensch; — jeder ist ein nicht-gerechter Mensch: nicht jeder ist ein nicht-gerechter Mensch. Nur ist esnicht ohne weiteres möglich, daß die diametral einander gegenüber-stehenden Sätze immer zugleich wahr sind; dieß ist nur theilweise mög-lich 2). Diese Paare von Sätzen sind also einander entgegengesetzt;noch andere ergeben sich, wenn man „Nicht-Mensch" als Subjektnimmt und dazu den Beisatz macht, nemlich so: es ist ein gerechterNicht-Mensch, — nicht ist ein gerechter Nicht-Mensch, — es ist einnicht-gerechter Nicht-Mensch, nicht ist ein nicht-gerechter Nicht-Mensch.Mehr Gegensätze, als die genannten, wird cs nicht geben. Die letzte-ren sind ganz für sich allein zu nehmen, unabhängig von den ersteren,indem sie als Nomen (Subjekt) „Nicht-Mensch" haben. — Wo nun
Genauer: gerechter, — nicht gerechter Mensch.
2) Lnal. xr. I. 4Ü.
Nach folgender Figur:
L — jeder ist ein gerechter Mensch,
N nicht jeder ist ein gerechter Mensch,
6 nicht jeder ist ein gerechter Nicht-Mensch,v jeder ist ein nicht gerechter Mensch.
Die durch die Diagonale L6 verbundenen Siitzs sind zugleich wahr, die durchverbundenen nicht.