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5 (1891) Schrift über die Seele, Organon
Entstehung
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II. Die Lehre vom sprachlichen Ausdruck.

Ilerinonsutieu.

Die Schrift beschränkt sich auf einen Theil der durch denTitel bezeichnet«: Lehre, nemlich auf die Lehre vom Satz oderUrtheil. o 1 handelt von der Sprache überhaupt und von derVerbindung der Wörter untereinander. Als Hauptbestandtheileder Rede werden o 2 das Nomen, o 3 das Verbum eingehenderbetrachtet. Sodann folgt die Betrachtung des Satzes e 4, undzwar speciell o 5 des assertorischen Urtheils; o 6 Bejahung undVerneinung, e7 allgemeine und partikuläre Urtheile; 08 wirdfortgegangcir zur Einheit des Satzes, o 9 zu den Urthcilen überZukünftiges; o 10 werden verschiedene Artendes Satzes, mitbesonderer Beziehung auf die Copula, untersucht; o 11 handeltvon dem Verhältnis; mehrerer Prädikate zu einander und zumSubjekt, o 12 f. bespricht die Sätze, sofern sie die Modalitätdes Zufälligen, Möglichen und Nothwendigen enthalten, woraufe 14 noch einen die Entgegensetzung der Sätze betreffendenPunkt untersucht.

Auch diese Schrift ist dein Aristoteles schon abgcsprochenworden, sowohl von älteren als von neueren Gelehrten. Brandtshält sie für einen unvollendeten Entwurf. Im Ganzen möchtedie Echtheit kaum mit genügenden Gründen bestritten werdenkönnen.