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werden findet statt, indem eine qualitative Veränderung ins Ent-gegengesetzte vor sich geht.
Fünfzehntes Kapitel.
Vom Haben.
Der Ausdruck „haben" ist in mehrfacher Weise zu verstehen.Wir gebrauchen ihn von einer Eigenschaft, einem Zustand oder sonsteiner Qualität; man sagt nemlich: wir haben eine Wissenschaft, eineTugend; oder er bezieht sich auf's Quantitative, wie man sagt: es hateiner die und die Größe, es hat einer z. B. eine Größe von drei odervier Ellen; oder ans das, was am Körper ist, z. B. man „hat" einenMantel, einen Rock, oder auf das, was in und an einem Theil ist, wieder Ring am Finger, oder auf den Theil selbst, z. B. aus Hand oderFuß, oder auf das, was in einem Gefäß ist, z. B. der Scheffel hat denWaizen, das Faß hat den Wein in sich, denn so drückt man sich all-gemein aus; in diesen Fällen gebraucht man immer den Ausdruck„haben" von dem, was in einem Gesäß ist. Oder es bezieht sich ausein Eigenthum, so sagt man: wir haben ein Haus oder einen Acker.Auch sagt man, mau habe ein Weib oder einen Mann, dieß ist aberoffenbar die uneigentlichste von allen Bedeutungen des Ausdrucks„haben," sofern man in diesem Fall mit „eine Frau haben" nichtsAnderes meint, als daß der Mann einer Frau beiwohnt.
Mau könnte vielleicht auch noch andere Bedeutungen des Aus-drucks „haben" ausfindig machen, doch sind die bisher aufgezählten soziemlich die allgemein üblichen.