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fache: entweder geht nemlich die Bewegung aus von einem Andernoder von dem Bewegten selbst; der erstere Fall findet statt, wennetwas bewegt wird dadurch, daß es in einem Bewegten sich be-findet, wie z. B. die in einem Schiff Fahrenden; diese bewegensich nicht in gleicher Weise, wie das Schiff; das letztere nemlichbewegt sich an und für sich selbst, während die Schiffer nur da-durch sich bewegen, daß sie in einem Bewegten sich befinden. Mansieht das deutlich an den einzelnen Theilen: die natürliche Be-wegung der Beine ist nemlich das Gehen und so ist dieß auchdie natürliche Bewegung der Menschen; aber den Schiffern kommtin diesem Augenblick das Gehen nicht zu ^). Da nun also dieBewegung in doppeltem Sinn zu verstehen ist, so müssen wirfragen, wie es bei der Seele steht: ob sie für sich selbst sich be-wegt oder 2) an einer Bewegung Theil hat. Nun gibt es viererleiBewegungen: Ortsveränderung, Verwandlung, Abnehmen undZunehmen; die Seele muß also entweder Eine von diesen Bewe-gungen haben oder mehrere oder alle. Ist aber die Bewegungder Seele keine accidentclle, so muß sie ihr von Natur zukommen,ist aber dieß der Fall, so muß ihr auch ein Raum zukommen,denn alle die genannten Bewegungen finden statt im Raum. Be-steht nun das Wesen der Seele darin, daß sie sich bewegt, sokann ihr die Bewegung nicht in accidenteller, äußerlicher Weisezukommen, wie dem Weißen oder dem Drcielligen, denn auchdiese bewegen sich, aber in accidenteller Weise: es bewegt sichnemlich eigentlich der Körper, welchem sie zukommen. Darumkommt diesen auch kein Raum zu, der Seele aber müßte einRaum zukommen, wenn ihr die Bewegung vermöge ihrer Naturzukommen soll.
Ferner, wenn die Seele vermöge ihrer Natur bewegt wird,so könnte sie auch durch äußere Gewalt bewegt werden und um-gekehrt, wenn durch Gewalt, so auch durch ihre Natur ^). Dieselbe
Da also die Theile, welche zunächst sich bewegen sollten, die Bein«, sichnicht bewegen, so bewegt sich auch der Mensch selbst nicht durch die ihm natürlicheBewegung.
xni wird wohl in H zu ändern oder doch vor xeri ein H htneinzusetzcn sein,5) Diese Behauptung wird wohl schwer zu beweisen sein,