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zukommt, wie z. B. daß cs die eherne Kugel an einem Punktberührt, so jedoch, daß nicht das Gerade, getrennt von der Ma-terie, etwas berühren kann; denn das Gerade ist untrennbar,wenn es ja doch immer mit irgend einem Körper verbunden ist.So ist auch wohl anzunehmen, daß die Zustände der Seelesämtlich in Verbindung mit dem Körper auftreten, wie Zorn,Sanftmuth, Mitleid, Furcht, Kühnheit, ferner Freude, Liebe undHaß. Bei diesen Zuständen ist stets der Körper irgendwie be-theiligt. Den Beweis findet man in der Thatsache, daß manmanchmal, wenn einem etwas Schweres, Empfindliches widerfährt,nicht in Aufregung geräth oder von Furcht ergriffen wird, wäh-rend man wieder in manchen Fällen durch ein kleines, unschein-bares Ereigniß sich aufregen läßt, wann nämlich der Körper hef-tig erregt ist und sich so verhält, wie es beim Zorn der Fall ist.Noch deutlicher wird die Sache aus dem Umstand, daß man, selbstohne daß einem etwas Furchtbares widerfährt, von dem Gefühlder Furcht afficirt werden kann. Ist dieß wirklich der Fall, soist klar, daß diese Zustände in die Materie eingegangene Begriffesind. Und die Definitionen wären demgemäß einzurichten, z. B.das Zornigwerden wäre eine Bewegung des so und so beschaffenenKörpers oder Körpertheils oder eines körperlichen Vermögens durchdas und das zu dem und dem Zweck. Insofern würde die Unter-suchung der Seele sofort dem Physiker zuzuweisen sein, die Unter-suchung der Seele überhaupt oder sofern sie so beschaffen ist. Eswürde aber die Definition des Physikers über jeden einzelnenPunkt anders lauten, als die des Dialektikers; z. B. wenn derZorn zu definiren wäre, so würde der Dialektiker sagen, er seiein Trieb nach Erwiderung einer Beleidigung oder etwas der-gleichen, während der Physiker ihn bestimmen würde als ein Auf-wallen des im Herzen befindlichen Blutes und der Wärme. Dieeine Definition gibt die Materie, die andere die Form und denBegriff. Der Begriff ist nemlich immer die Form des Dings,er muß aber nothwendig in einer bestimmten Matzrie sein, umüberhaupt existiren zu können; wie z. B. der Begriff des Hausesder ist, daß dasselbe ein Schutzmittel ist zur Abhaltung des durchWind, Regen und Hitze drohenden Schadens, während ein Andrer