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Aristoteles, Politik.
in einer belagerten Festungsstadt, so kann allerdings wohl eineBombe durch das Dach schlagen; im übrigen aber wird der Kriegdurch die Heere zu Ende gekämpft, während die Thätigkeit indem System der Bedürfnisse, wenn auch verlangsamt und hierund da aufgehoben, im ganzen doch ihren gewöhnlichen Gangfortgeht, ja zuweilen gerade durch den Krieg gehoben und be-schleunigt werden kann. Die zerstampften Erntefelder, die ein-geäscherten und verbrannten Häuser bezahlen die Versicherungs-gesellschaften, ja es ist eine unbestreitbare Thatsache, daß trotz deserbitterten Bürgerkrieges der Karlisten gegen die Christinos(1833—1840) das nördliche Spanien gerade in dieser Zeit einenlebhaften Aufschwung genommen hat. Das war in den griechi-schen kleinen Staaten ein Ding der Unmöglichkeit. Ein feind-licher Einfall in das Stadtgebiet zerstörte des Bürgers Korn-felder, Obst- und Weingärten, ohne daß sich ihm eine Aussichtauf Ersatz bot. Die Perserkriege hatten eine große Anzahl ver-mögender athenischer Grundbesitzer völlig arm gemacht. Sie sankenin die niedrigste Zensusklasse herab und wären von den Ehren-rechten des Staatsbürgertums ausgeschlossen worden, wenn nichtder Staatsmann Aristi'des das Gesetz durchgebracht hätte, daßvon nun an die öffentlichen Ämter allen vier Klassen und somitauch den Besitzern von beweglichem Vermögen zugänglich seinsollten. Er that das aus Mitleid mit seinen Standesgenossen.Denn wenn diese außer ihrem Vermögen auch noch den Verlustder bürgerlichen Ehrenrechte erlitten, so hätte es fast den An-schein gewonnen, als wenn sie für ihre patriotische Hingebungnoch hätten bestraft werden sollen. Jedenfalls mußten sie aberalles daransetzen obzusiegen. Wenn der Krieg ausbrach, dannzog der griechische Bürger in Person zu Felde; denn auf demSpiele stand alsdann nicht mehr und nicht weniger als alles.Ward dagegen Frieden geschlossen, dann eröffnete sich für ihnsofort und unmittelbarer als heute bei uns die Aussicht aufSicherheit und Behaglichkeit, und dann sangen die Dichter demversammelten Volke im Theater, wie schön es sei, „wenn der