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4 (1895) Politik
Entstehung
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Einleitung. Erstes Kapitel.

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E Quellen ebenfalls nach Osten der reinigenden MorgensonneZ entgegen öffnen. Die nach Osten schauenden Städte", fährt^ der berühmte Arzt fort,sind gesünder, als die nach Norden

i- und Süden schauenden, und ein Sta'dium", meint er,mache

fr in der Anlage einen großen Unterschied. Die Menschen in

Z diesen Städten", berichtet er weiter,haben schöne Gestalten,

st blühende Farben und einen helleren Sprachton als die der

1 mitternächtlichen Städte, ihre Gefühle sind lebhafter, ihr Verstands ist geweckter, und alle Erzeugnisse der Natur gedeihen bei ihnen

besser. Die Frauen sind fruchtbar, der Krankheiten sind wenige,und diese wenigen sind leicht zu heilen. Überhaupt ist eine sogelegene Stadt wegen der glücklichen Mischung der Wärme undz Kälte mit dem Frühling zu vergleichen." Es ist schwer zu

glauben, daß die Griechen solche auf einer reichen Erfahrungberuhenden Beobachtungen nicht benutzt haben sollten. Sie kamenziemlich häufig in den Fall, Städte anzulegen. Wir hören nochin später Zeit von Umbau und von Verlegung von Städten,und an dergleichen Verlegungen (Metanasta'sen) knüpften sichsehr wichtige politische Veränderungen. Jedenfalls vermied manes, soweit es möglich war, die Stadt nach Norden zu richten,s Denn das Volk der Griechen, wie es denn überhaupt nicht nach

t dieser Himmelsgegend hin geschichtlich wirksam ist und über die

' Ausläufer der Dinarischen Alpen hinaus mit dem zahlreichen

st Volk der Zlly'rier in keinen Verkehr tritt, hat den Blick nach

> Süden hin, der Sonne entgegengerichtet.

2 Die Stadt mußte ferner so liegen, daß die Ernte vom

H Lande und jedes für den Hauptgewerbetrieb derselben erforder-st liche Erzeugnis möglichst leicht hineingeschafft werden konnte,

3 überhaupt so, daß auf sie als den gemeinschaftlichen Mittelpunkt

H der Landschaft sich alles leicht bezog. Dabei ward natürlich

der nur zu oft vorkommende Fall eines Krieges nicht außeracht gelassen. Manche Landgebiete hatten nur wenige und engeGrenzen, und hier genügte es, die Pässe zu besetzen. War aberdas Land offen, so gab es in näherer oder weiterer Entfernung