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4 (1895) Politik
Entstehung
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Aristoteles, Politik.

die Entwickelung eines und desselben Stammes- und Staats-lebens zuließen. Darum schafften sie das Königtum, welchesgeneralisiert und zentralisiert, ab und richteten ihre Gemeinwesenin Städten und einem dazu gehörenden größeren oder kleinerenLandgebiete ein. Die Griechen kannten die asiatischen Riesen-städte, wie Babylon, aber sie liebten sie nicht und hielten sieauch nicht für zweckmäßig. Ebenso ging auch die Größe desLandgebiets nicht über wenige Ouadratmeilen hinaus. DieStadt, ummauert und in vielen Fällen außerdem von einer hoch-gelegenen Burg beschützt, bildete den Mittelpunkt des Ganzen.Bei der Anlage von Hauptstädten, die in den frühesten Zeitenwegen Unsicherheit der Küsten mehr landeinwärts lagen undes war dies wohl in der vorgeschichtlichen Königszeit öfter derFall, die aber später, als die Küsten sicher wurden, in dievorteilhafte Nähe des Meeres verlegt wurden, verfuhr man nachRücksichten der Gesundheit, Festigkeit und Wohlgelegenheit. Esist nicht unwahrscheinlich, daß man für die erste und hauptsächlichsteRücksicht der Gesundheit die reichen Erfahrungen benutzte, welcheder berühmte und vielgereiste Arzt Hippo'krates in seiner auchvon Aristoteles benutzten Schrift über Luft, Wasser und Ört-lichkeit niederlegte. Hippokrates fand den Gesundheitszustandder griechischen Städte auffallend verschieden, je nachdem dieGründer die Himmelsgegend, die in einem Lande wie Hellasäußerst wichtige Natur der Winde und die Beschaffenheit desWassers berücksichtigt hatten. Er beschreibt zuerst den allgemeinenGesundheitszustand der Südstädte, das heißt derjenigen, die sichnach Südost, Süd und Südwcst öffneten, und die den warmer.Winden ausgesetzt seien, sodann den Gesundheitszustand derStädte von entgegengesetzter Lage, der Nordstädte, und gibtendlich denjenigen, welche zwischen Nordost und Südost gelegen,sich nach Östen hin öffneten, den Vorzug.Diese", sagt er,werden von der frischen Morgenlust angeweht und haben dasgesündeste Wasser, besonders wenn dies aus der Höhe von Erd-hügeln herabrinnt und nicht von Felsen, und wenn sich die