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Aristoteles, Politik.
Zur Zeit des Aristoteles war der Kreislauf der politischenVerfassungswandlungen in den griechischen Staaten vollendet.Es war aber auch auf den übrigen Gebieten des Lebens: inder volkstümlichen Produktion und Kunst, in der Sphäre der dasLeben schmückenden Erfindungen, in der Bildung der Sitten,in Konvenienz, Ausdruck und Sprache, in der Hervorbringungdes Neuen in Geräten und Trachten, überhaupt in jenem an-scheinend nicht bedeutsamen, für unsere heutige Betrachtung abersehr wichtigen Kleingehalt des Lebens, der dem Ganzen desLebensbildes einer Nation Ton und Farbe verleiht, ein Still-stand eingetreten. Bald darauf kommt eine neue Zeit, daPhilipp und Alexander ihren Einfluß auf Griechenland fest-stellen. Gleich darauf noch eine andere, in welcher die griechischenStaaten in die Kämpfe und die Politik der Diado'chen, derGenerale und Heerkönige Alexanders hineingezogen werdenund wo im Gefolge großartiger mechanischer Erfindungen undMilitärreformen durch erstürmte Städte und Heereskämpfe sichdie neuhellenische Monarchie aufrichtet. Noch bleiben in dieserZeit die griechischen Gemeinwesen äußerlich bestehen; aber esimponieren ihnen die neuen Gedanken und die großartigenmateriellen Mittel des Königswesens. Sie müssen es in ihrDenken und ihr Handeln aufnehmen, und die griechischen Volks-staaten hören allmählich auf, Ausschlag gebende Faktoren zusein. Die Monarchie, die schon zu Aristoteles' Zeit, in denTagen, da er, der Erzieher des ersten großen Hellenenkönigs,im Lykei'on lehrte, durch bedeutungsvolle Zeichen ihren ge-räuschlosen Eintritt in die Geschichte verkündet hatte, richtetsich nun breiter ein. Die hellenische Erde erdröhnt unter demTritte der gepanzerten makedonischen Phala'ngen, die Buchtenihrer Küsten werden von Riesenflotten gefüllt, die Akropo'lenihrer Städte nehmen die Besatzungen der Heerkönige auf:und wenn auch das äußerliche Bestehen der Volksstaaten durchden Kampf dieser ersten Könige untereinander selbst noch ge-sichert erscheint, — mit dem alten griechischen Staatsleben ist