1397.
27. Sept.
Die Herzoge Wilhelm und Albrecht von Oesterreich verkünden den in Streitsachen zwischendem Bischof Georg von Passau und dem Juden Jändlein gefällten Spruch. Geb. zu Wien, an Plinczlagvor Sand Michels tag Archangeli. (Mon. Boic. V. XXX. P. II, pag. 465.}
28. Sept.
Ernst, Herzog von Bayern verschreibt Ulrich dem Marschalk ven Poxperg 773 11. die sein VaterHerzog Johann, und 400 11. die er selbst demselben schuldig geworden, auf der Grafschaft Möringzu dem Hauptbrief der ihm auf genannte Grafschaft gegeben worden ist. G. an freitag vor sandMichelstag dez wirdigen engels. (c. Sig.)
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Ulrich, Conrad und Bärtlin von Schwangau, Brüder, quittiren den Zöllner Fritz Haussner zuLandsberg um 60 11. Dat. in vigilia Michaelis. (Arrod. II. 73.)
29. Sept.
Herzog Stephan verpfändet dem Erliart Rüchen, Richter zu Aicliach für eine Schuld von 124 11.den Hof zu Ilerfzliausen. Geb. Aicliach an St. Michaelstag. (c. zig.)
3. Oct.
Albrecht der Vorster zu Putzenvorst bekennt dass ihn Landgraf Sigiost zum Lcuchtenberg inseiner Fehde mit Hans dem Geisperger zum Frieden gemahnt habe, damit Herzogs Albrecht von Hol-land Besitzungen nicht beschädiget würden, und dass er und sein Gegner überein gekommen seyen,durch zu wählende Schiedsrichter entweder gütlich oder durch förmlichen Rechtsspruch ihre Streitig-keiten beilegen zu lassen. Ferner gelobt er hinsichtlich jener Ansprüche welche die LandgrafenJohannes und Sigiost von Leuchtenberg wegen Herzogs Albrecht des jüngern Land und Leute, oderaus dem Grunde an ihn stellen würden, weil seine Diener den ältern Landgrafen, nelimlich Johannesauf der Donau angehalten hätten, vor des Herzogs geschwornen Räthen Recht zu nehmen; würdeaber dieses alles bis auf Sonntag Lätare nicht in Ordnung gebracht, so solle er Vorster weiter zunichts verpflichtet seyn. G. an Mittwochen nach Michälis. (c. S.)
4. Oct.
Bonifacius Papa ad instantiam Lamperti Episcopi babenbergens. et Monasterii S. Michaelis inNewen-kirchen parochialem ecclesiam in Schönveit monasterio dicto incorporat. Dat. Rome apud SanctumPetrum IIII Non. Octbris, pontif. anno Octavo.
5. Oct.
Eberhart von Eglofstein Vollants von Eglofstein Sohn gelobt eidlich, wider den Römischen KönigWenzeslaus, alle Fürsten Herrn und Städte, wider ihr Land und Leute Nichts zu unternehmen, ausNürnberg nicht zu ziehen bis er seine mit der Stadt eingegangenen Verbindlichkeiten erfüllt; überdas Lombardische Gebürg zu ziehen daselbst drei Jahre zu verweilen, und endlich seine zerstörteVeste Löwenstein nie mehr aufzubauen. Zeugen und Mitsiegler: Albrecht, Volland, Eberhart undHans, sämmtl. Ritter von Eglofstein. G. Freytag vor sand Dyonisii tag.
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Der römische König Wenzel tliut dem Rath und der Bürgerschaft der Stadt Kitzingen die Gnadedass wenn ihre Herren, welche sie jetzo haben oder in Zukunft haben werden, gen einander Krieghätten, sie für dieselben nicht pfantbar seyn sollen. G. zu Nuremberg Freytages nach Francisci tage.