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1397.20. Sept.
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Niclas der Nusperger verkauft einen Sedelhof und fünf Sölden zu Gressing, einen Hof zu Per-gern, sein Drittheil in dem Dörnach, an der Sagmühle und an dem Holz daselbst an seine BrüderChonrat und Eberhart die Nussperger zu Challenwerch um anderthalb hundert Pfund RegensburgerPfenning. Mitsiegler: Albrecht der Degenberger zu alten Nusperch, Thoma der Nusperger. D. eod. d.(c. 3 Sig)
Herzog Stephan in Bayern verschreibt Ulrichen dem Judmann 200 Ungr. Goldgulden die ihmHans Parsperger verschafft hat auf dem Santhof, der Täfern und der Mül zu Rorenfels mit samt den500 Gulden die er schon vorher darauf hatte. G. zu München des Pfintztags in der Quatember vorsand Michelstag.
Wenzeslaus Römischer König widerruft auf Ansuchen des Bischofs Lambrecht zu Bamberg denOtten, Herrmann und Hansen von Wissenstein bewilligten Zoll weil er dem Stifte Schaden bringe.G. zu Nüreraberg Sunabend nach St. Matheustag.
Jacob Nolt von Seckendorf der jüngere vom Regensperg gesessen zu Leynbach und sein DienerOrtolf vereinigen sich mit den geistlichen Herren zu Hailsprunn wegen eines Gutes zu Gastenfelden.Taidinger und Mitsiegler: Hans und Dietrich von Wilhelmstorf, Fritz Teurlein zu Diespek, CuntzSemler Untervogt und Heintz Mülner, geschworne Schöffen zu der Neunstat an der Eysch. D. eod. d.(c, 6 Sig.)
Herzog Stephan in Bayern gewährt dem Gotzhaws zu Fürstenfcld um die grosse Beschwörungdie er demselben von des zwanzigsten Pfenings und anderer Sach wegen gethan hat, auf drei ganzeJahr Freiheit von jeglicher Gastung. G. zu München an Suntag vor Sand Michelstag. (c. S.)
Derselbe übergibt seinem Sohne Herzog Ludweigen die Briefe die er von seinem AnherrenKaiser Ludweigen und von der Stat Giengen, und das Gelt, das er auf der genannten Stat pfandes-weise von dem Reiche hat. G. zu Aichach an sant Lini tag des heiligen Pabstes. (c. S.)
Johann, Landgraf von Leiclitenberg verbündet sich mit seinem Schwager Johann Herrn zuAbensberg in der Art, dass auch Heinrich Herr zu Rosenberg, sein Sohn und Sweher, und Graf Ulrichzu Scliawnberg sein Schwager dieser Eynung, wenn sie wollen, beitreten können. Geb. an montagnach sand Mathei. (c. Sig.)
Wenzel römischer König gebiethet dass die Leute und Untersessen welche in der Freyunggenannt Montat oder anderswo in der Stadt Bamberg sitzen, mit Beten, Steuern, Zinsen, Wachen undallen notdürftigen Sachen mitleiden sollen, erklärt die Briefe der altern Bischöfe und des Domkapitelswelche ihnen Befreyung von diesen Lasten zusicherten für kraftlos, und bestimmt dass das Stadtgerichtzu Bamberg ohne Urlaub des Domkapitels über alle missetätige Leute welche in den Montaten oderanderswo im Gerichtsbezirk sitzen, richten solle. G. zu Nurcmberg des Dinstags vor St. Michelstag.