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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1397.

12. Sept.

Eberwein derNusperger erklärt völlige Schadloshaltung für alle durch Raub und Brand erlittenenSchäden vom Bischöfe Georg zu Passau erhalten zu haben. G. zu Passau, an nächsten Mitichen nachfrawen tag zu der gebürde. (Mon. B. XXX. P. 11. 461.)

15. Sept.

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Stephan Herzog in Bayrn bekennt dass die Briefe die Hans der Pflaundorfer von ihm und seinem.Bruder llertzog Johnnnsen sei. über achtzehenhundert und üher dreihundert Gulden Hauptguts gehabt,und Eberharten von Freyberg Ritter, und Agnesen von Sevelt seiner Hausfraun samt der dagegen ver-pfändeten Pfleg und Vest Fridwerg und dem Zoll an der Lechbruck zu Augspurg übergeben hat,diesem fürbas als kreftig und als gut haissen und sein sollen, als sie es dem Pflaundorfer waren. G.zu Frydwerg an sameztag nach unser Frauntag als si geporn ward. (Cop. B. XXXIII. 212.)

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Derselbe weiset Eberharten von Freyberg und dessen elichen Wirtin, Agnesen von Sevelt 400 Pfd.M. Pfge. die sie seinem Bruder llertzog Fridrich gelihen, wofür ihnen dieser 40 Pfd. jährlicher Gült aufdie Maut zu Burckhausen verwiesen, auf dem Zoll an der Lechbrücke an. D. ib. et eod. d. (c. Sig.)

17. Sept.

Elspeth Abtissin von Chiemsee überträgt Erasm Laiminger von Ambrang die Probstey und dasAmt zu Puech, gegen Ausfolgung von 3 Schaff Korn und Haber Landshuter Maas, ein Schwein, 4Gänsen und 8 Hühnern, aut ein Jahr von nächstem Lichtmess angefangen. G. des Mondtags vorSt. Matheus Tag.

19. Sept.

Ulreich der Awer verpflichtet sich der Stadt Regenspurg auf ein Jahr mit ainein Spiess undzwey guten Maiden als Söldner zu dienen. G. des Mitichen zu der Quatember vor Haymerans Tage. (c. S.)

20. Sept.

Lamprecht Bischof zu Babenberg, Fridreich Bischof zu Eysteten, Ruprecht der jüngere Herzogin Bayern, Fridreich der ältere und Johann und Friedreich der jüngere Burggrafen zu Nürnberg, JohannLandgraf zu Lcutemberg, dann die Städte Nürnberg, Rotenburg, Windsheim, Weissenburg und Swein-furt scliliessen auf Gelieiss des Königs Wenzlaw ein bis nächsten Lichtmesstag währendes Bündnisszur Vertilgung des Raubgesindels und Zerbrecliung der Raubschlösser. Zu diesem Zwecke giebt derKaiser einen Hauptmann, 50 Mann mit Gleven, 50 Schützen und eine grosse Püchsen mit hinlänglichemPulver und Gezeug; der Bischof zu Bamberg und der Herzog Ruprecht jeder 15 Mann mit Gleven,15 Schützen, eine Püchsen die einen Centner schwer schiesst, einen Centner Pulver, 20 Steine, 3Zimmerleute und 3 Steinmetzen sammt dem nöthigen Gezeuge; der Bischof Fridreich zu F.ystet undder Landgraf Johann zu Leutemberg jeder 6 Mann mit Gleven und 6 Schützen, und ersterer hiezunoch eine Püchsen die einen Centner schwer schiesst, einen Centner Pulver, 20 Steine, 2 Zimmerleuteund 2 Steinmetzen; dann die vorgenannten Burggrafen zu Nürnberg miteinander 15 Mann mit Gleven,15 Schützen, eine Püchsen die einen Centner schwer schiesst, einen Centner Pulver, 20 Steine, 3Zimmerleute und 3 Steinmetzen; endlich die obengenannten Städte miteinander 31 Mann mit Gleven,31 Schützen, 3 Püchsen von denen jede einen Centner schwer schiesst, 3 Centner Pulver, 60 Steine,9 Zimmerleute und 9 Steinmetzen. G. zu Nürnberg au Matheus Abende, (c. 7 Sig.)