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11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 - 1407
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1397.26. März.

27. März.

30. März.

2. April.

Die Herzoge Stephan und Johann verschreiben 75 Pfund Landshuter Pfenninge, womit sieElsbeth Palmberger, eine treue Dienerin ihrer, der Herzoge Mutter, ausgestattet, Werhard demBauer Burger zu Landshut auf dem grossen und Meinen Zoll. G. zu Landshut des Montags vor Mitter-fasten. (c. 2 Sig.)

Matheus der Rantinger Bürger zu Regensburg bekennt dass ihm von den fünftausend Gulden,welche die Herzoge Johann und Ernst von Bayern schuldig waren, ein Theil von AVilhalm dem fraven-berger vom Hag, und der andere Theil von Georg dem Waldekker und Chunrat dem Preisinger aus-bezahlt wurde. G. des Eritags nach U. Fr. tag in der Chvndung in der vasten, (c. Sig.)

Ludwig und Ernst Gevettern, Herzoge in Bayern bekennen dass sie sich vereint und verbundenvon St. Jörgen tag über 10 Jahre einander treulich beyzustehen, so dass keiner einen Vortheil desErbes suche, sondern dem andern zu dem seinen beholfl'en sey; und ob ihrer Diener ainer wider ihrereinen thät das soll dieser freundlich an den andern bringen; ist einer von ihnen ausser Lands so sollder Andere sein Gut und seine Diener beschützen und fördern; was der eine verkümmern will soller dem andern anbieten; keiner soll Rätli oder Diener aufnehmen die jetzo ihrer Väter Räthe sindohne ihrer beyder Willen; bey ergebenden Irrungen sollen Schiedsmannen nämlich: Wilhelm derFraunberger vom Hag, Chunrad von Freyberg zu Aschau, Erasm der Layminger zu Amrung, Albrechtder Preysinger zu Chopfsperg, Hartprecht der Harskircher zu Zangenberg, und Parzival der Zengerzu Swartzeneek entscheiden; wollten ihre Väter ichts verkümmern, das soll keiner von ihnen ohne denandern siegeln; würden ihre Väter nichts anheben das nicht väterlich wäre gegen einen aus ihnen,und würde das binnen einen Monat nicht glimpflich verrichtet, sollen sie einander nachschieben biseinem jeden Benügen geschieht etc. G. München freytag vor dem suntag Letare.

Der Rat der Stadt München obrister Pfleger des Spitals zu dem hailigen Geist, Gabriel ltydlerund Ludweig Pötschner burger zu München und Hochmaister und Pfleger desselben Spitals setzenmit Willen Johannsen des Schreibers Pfarrers des Spitals jährlich 16 Pfd. Müncher Pfening, ein Schweinoder dafür ein halb Pfund Müncher Pfening, zwelf Pfund Unschlitz, dabei er beten soll, sechs fuderHolz oder ein halb Pfund Müncher Pfening dafür, eine redliche Ilerberg bei dem Spital zur Pfründhaben soll unter der Bedingung, dass der Pfarrer Besserungen an Schliemen, an Gläsern, an Oefen u. dgl.selbst zu machen, und einen Hilfspriester zu halten habe. Zeugen: Ilainrich Pütreich, Karl LigsalzChunrat von Ilawsen, Herman Geswindübel, Bartholome Schrenk, Vlricli der Junger Tichtel, all dezInndern Ratz zu München. G. an den nächsten freitag nach vnser frawen tag als sie verchuntward. (c. 2 Sig.)

Die einundzwanzig die über den zwanzigsten Pfening gesetzt sind bechennen dass HerzogStephan die seinem Sohne Ludwig schuldigen zehntausend Gulden von des zwanzigisten Pfe-nings wegen auf hernach geschriebenen Klöstern verweist habe: auf dem Kloster zu Pewren fünf-zehenhundert Gulden, zu Zell anderthalbhundert Gulden, zu Perenried dreihundert gülden, zu Hohen-wart hundert Gulden, zu Raitenbuch sechshundert Gulden, zu Pollingen fünfhundert Gulden, zu Unders-

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