1397.
19. März.
Graf Oswald von Truhendingen verkauft seinen Antheil an der Herrschaft und Veste Stuffenbergmit allem Zugehörigen um 1600 Goldgulden an den Bischof Lamprecht zu Bamberg. Mitsiegler:Johanns Swab Pfarrer zu Gols, und Arnold Plankemburger. G. zu kranach am Montag nach Re-miniscere. (c. 3 S.)
20. März.
Ditricli von Bibra Ritter, bekennt dass ihm der Bischof Gerhard zu Würzburg das Schloss undAmt Brönberg auf Wiederkauf um 4470 Gulden verkauft habe. G. am Dinstage vor unser Frauen TageAnnunciationis. (c. Sig.)
23. März.
Wenzlaw römischer Kunig befiehlt den Bürgern zu Nuremberg dass sie die ihm auf MarteinsTage zu entrichtende Steuer von 2000 Gulden an Niemanden als an seine Kammer zu Prag und zwarjetzt bezahlen sollen, G. zu Präge des Freytages vor Oculi, (c. Sig.)
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Stephan und Johann Herzoge in Bayern ersuchen die Bürger von Regenspurg um ihre Ein-willigung zu der Münze welche Herzog Ruprecht prägen lässt. G. zu Landshut am freitag vorOculi, (e. Sig.)
24. März.
Stepliann und Johanns Gebrüder, Herzoge ln Bayrn, weisen Petern und Ulreichen Gebrüdern,den Chamerauern zum Ilaydstain die denselben schuldigen vierzehenhundert guter ungerisch guideinund Tukaten auf ihrem Ungelt in Obern-Bayrn, der Art an dass sie von Pfingsten anfangend zu jederQuatember siebenzich guidein einnemmen. D. an vnser lieben frawn abent in der vasten, (c. 2 Sig.)
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Altman der Kemnater, Herzog Ruprechts des Jüngern Hofmeister, bekennt dass ihm die HerzogeStephan, Johann, Ludwig und Ernst die Veste zu dem Lutzmanstein für viertausend Gülden pfand-schaftsweise verliehen haben. Geb. Landshut an; Samstag vor dem Sontag in der Fasten als mansingt Oculi mei. (c. 3 Sig.)
Ulrich Graf zu Schawnberg erneuert dem Convente Ranshofen die demselben von seinen Vor-ältern ertheilte Mauthfreyung zu Aschach, gegen Abhaltung eines Jahrtages. G. zu Schawnberg amSamstag vor St. Rupprecht. (c. 1 Sig.)
25. März.
Burckart von Segkendorf Ritter, bekennt dass ihm der Burggraf Friedrich von Nuremberg 118Gulden bezahlt hat. G. in annunciatione Marie, (c. Sig.)
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Herzog Stephan von Baiern verspricht Heinrich dem Puchperger zum Wildenstein die demselbenwegen Dienstleistungen schuldigen 600 Gulden guter Dukaten auf nächsten Liechtmesstag zu zahlen.G. zu Landshut an vnser frauentag in der Vasten, (c. Sig.)
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Herzog Heinrich von Bayern bekennt eine Schuld von 300 fl. an Wilhelm den Fraunhofer welcheer für seine Vettern Stephan und Johann zu zahlen übernommen hat. D. ib. et eod. d. (c. 3 Sig.)