1894. I11. Juni. |
Perchtoldus episcopus Frisingensis bona et proventus ad missam perpetuam celebrandam in al-tari Sanctorum Felicis et Audacti in ecclesia parrochiali St. Petri Monacensi donatos a Gabrielo Rid-ler et Bartholomeo Schrenk civibus oppidi Monacensis ea ratione confirmat, ut capellanus qui pro tem-pore fuerit, annis singulis quatuor florenos boni auri et justi ponderis de omnibus bonis et redditibusin refusionem oblationum persolvat. Bona et proventus dicti altaris sunt: duodecim floreni, quos civesMonacenses ex ipsa Camera censuali persolvere se obligarunt, et decem floreni ex domo am Saitehaus,quatuor floreni ex horto, unum talentum denariorum Monacensium ex domo, quam dictus Hafner civisMonacensis nunc possidet, quatuor floreni ex curia quadam situata in Praitenveyden, huba seu area inRudoltehoffen, domus in oppido Monacensi a capellano dicti altaris inhabitata. D. Frysinge feria quintaproxima ante Viti. (c. Sig. 1.)
18. Juni.
Albrecht Freudenberger zum Ruprechtstein erklärt dass die Feste Freidenberg. welche ihm vomHerzog Ruprecht versetzt war und nun wieder gelöst wurde immer eine offene Burg seyn soll. G.am nächsten Freitag nach dem hl. Pfingsttag. (c. 3 Sig.)
14. Juni.
Mertein von Asch bekennt von Herrn Johann von Abensberg von einem Guthaben zu 200 Pfd.Pfenning 100 Pfd. Heller erhalten zu haben. G. zu Abensberg an Abent des lieben Herrn Viti, (c S.)
15. Juni.
Herzog Albreclit der ältere von Oesterreich quittirt den Herzog Albrecht den Jüngern von Hol-land um 14058 Gulden und 3 Ort, die er ihm zu Cöln an den 10,000 grossen Schock Pfenningenfür seiner Schwester Johanna Ileirathgut bezahlt hat. D. Wien an St. Veits Tag. (Ex Arrod. 1,270.)
16. Juni.
Johann Graf zu Wertheim, und die acht die mit ihm über den Landfrieden zu Franken undzu Bayern gesetzt sind erkennen auf die Klage der Bürger zu Rotenburg gegen Rüdiger Süssel Vogtzu Haldenbergstetten, und die Gemeinde zu Steten wegen Gefangennehmung ihrer armen Leute undwegen Beraubung, dass Beklagte den Bürgern zu Rotenburg 100 Mark Silbers Schadensersatz zu lei-sten haben, übrigens ein gütlicher Vergleich denselben unbenommen bleiben solle. G. zu Bambergam Dinstag nach Veits Tag. (c. Sig.)
Burkart Bischof zu Augspurg bekennt, dass ihm die Bürger zu Lishain seine erste Nutzungvon der Kirche daselbst bezahlt haben. G. zu Dylingen am Aftermontag vor Gottsleichnams Tag.
17. Juni.
Graf Hans von Wartstein hekennt dass ihm der Herzog Johann von Bayern zu den 1500 Gul-den, welche ihm derselbe bereits hintz dem Sweiker von Gundolflng bezahlt hat, abermals hintz die-sem 400 Gulden bezahlt habe. G. zu München an Gotzleichnams abent.
19. Juni.
Herzog Heinrich von Bayern und seine Vormünder Herzog Stephan und Johann Gebrüder, ver-setzen an Oswald Törringer zur Zeit Vizedom in Niederbayern, welcher eine Schuld des seel. Her-zogs Friedrichs von Bayern an Chunrad den Preysinger Vizedom in Oberbayern, und Christan den