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1394.
Frauenberger von Hag zu zweytausend Dukaten guter neu ungarischer Gulden abgelöset hat, für dieseSumme die Veste und Pflege Marquartstein mit dem Grasserthal und aller Zugehörung pfleg- undnutzweise- G. an freytag nach gotzleichnamstag.
19. Juni.
Hermann Pecktaler von Pecktalen sagt den Herzog Heinrich aller Ansprüche, die er gegen ihngehabt hat, wie auch des Briefs um die auf der Stadt-Steuer von Landshut gehabten 500 Gld., wel-chen Brief er von Herzog Mainhart gehabt, ledig und los. G. zu Landshut eod. d. (c. Sig.)
20. Juni.
Schuldbrief, wonach Herzog Heinrich dem Hermann Pecliktaler zu Pechktalen fünfhundert Gul-den schuldig geworden, die er demselben auf die Stadtsteuer von Landshut überschrieben. Siegler:Herzog Stephan und Oswald Töringer Vitzthum. G. zu Landshut nächsten Samstag nach Gottesleich-nams Tag, (c. 2 Sig.)
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Jörg der Rayner Landrichter zu Haydau, und Hans des Herzogs Albrecht zu Straubing Käst-ner, entscheiden nach Vernehmung der ältesten Leute hinsichtlich des Schadens, welchen des KlostersSt. Heymeran Leute und die von Mündreicliing durch Ausbruch der Pfäter genommen haben, dass derAmman zu Mündreicliing auf des Herzogs Amthof die Wazzer Stuben bey der Pfäter bewahren soll4 Schuh oberhalb und 4 Schuh unterhalb der Stuben nach der Läng vor dem Graben, als oft desNoth geschieht. Taidinger und Zeugen: Friedreich der Alnzhofer, Ulrich von Reyberstorf, Rüger derAmman zu Gebreiching, Chunrad der Leuchlinger Richter zu Haydau, Chunrat der Teufprunner, undChunrat der Pfölnchofer. Siegler: Jörg der Rayner, und Hans der Cliastner. G. des Samstags vorsand Johanns Tag. (c. 2 Sig.)
21. Juni.
Lamprecht Bischof zu Babenberg, Friedrich Burggraf zu Nuremberg, und Johann der ältereGraf zu Wertheim entscheiden hinsichtlich der Zweyuugen zwischen Ruprecht dem ältern Herzog inBayern, und dem Bischof Gerhart zu Wirzburg von wegen der Veste Neuenhaus oberhalb Mergent-heim, dass diese Veste sammt der Lehenschaft beym Stift Wirzburg verbleiben, zur Widerlegung die-ser von Gotfrid und Conrad von Uohenloch von Bruneck dem seligen Herzog Ruprecht dem alten ver-machten Lehenschaft aber die Veste Bruneck fürbass des obengenannten Herzogs Ruprecht Lehenseyn, und von diesem der Anna von Bruneck und deren Tochter Margret von Bruneek verliehen wer-den solle. G. zu Mergentheim am Suntag vor Johannes Tag zu Sunwenden. (c. 5 Sig.)
23. Juni.
Der Rath und die Gemain der Bürger zu Regenspurg verkaufen an Gotfrid den Preumaister,und Ulrich den Trainär Bürger zu Regenspurg 50 Gulden Leibtings um 300 Gulden. G. an JohannsAbend zu Sunnbenten.
26. Juni.
Die Herzoge Johann und Stephan in Bayern, und Oswald der Törringer Vitztum in Nieder-bayern, Fürmünd des Herzogs Heinrich, eignen nach der Meinung dessen Vaters Herzog Friedrich demG. G. dem Stift Castl zu Mosburg die Pfarrey Pruckberg. G. zu Landshut des nächsten Freitags nachsand Johanns tag zu Sunwenden. (c. 2 Sig.)
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