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1394.
26. Mai.
Johann Graf zu Werthheim, und die acht die mit ihm über den Landfrieden zu Franken undBayern gesetzt sind, thun der Stadt Regensburg kund, dass gemäss dem was am letzten Reichs-tage zu Nürnberg hinsichtlich des Angreifens der schädlichen Leute in dein Landfrieden bestimmtworden ist, von genannter Stadt dem Hans Renzel in Bamberg bis Sonntag nach kommender Gold-fasten ein Mann mit einer Gleven zugesendet und letzterem auf ein Vierteljahr Zehrung gegebenwerden soll. G. zu Nuremberg am Dinstag vor unsers Herrn Aulfertag. (c. Sig.)
28. Mai.
Quittbrief der Grevin Anna zu Truhending für Landgraf Johann den altern zum Leuchtenbergum Bezahlung der tausend Schock grosser böhmischer Pfg. die er ihr schuldig gewesen. G, an demheil. Auflahrttag. (c. Sig. 1.)
2. Juni.
Johanns, Herezog in Bayern bekennt dass ihm Wieland der Swelher um die Vest Lieclitenbergan dem Lechrain, die dessen Pfand und Satzung ist, und die sich nu auf Goczleichnamstag schirstkomment gen denselben verfallen sollt; ob ihm die fünfhundert und zwainczig Guidein vergangens Zinnsauf dieselbe Zeit nicht bezalt wurden, einen lengern Zug und Frist bis auf den Lichtmesstag gebenhat. G. zu Münichen an Eritag nach dem auffarttag, (Lib. cop. XKXIII. 209.)
5. Juni.
Bonifacius papa IX thesaurario ecclesiae S. Johannis in Haug extra muros herbipolenses, mandatut bona de monasterio in Kitzingen alienata ad jus et proprietatem ejusdem monasterii revocare pro-curet. D. Rome nonis Junii pontificatus anno quinto, (c. Sig.)
6. Juni.
Johanns Herzog in Bayern und dessen Sohn Ernst geloben, im Falle sie mit dem Herzog Ste-phan und dessen Sohne Ludwig oder mit dem Herzog Hainrich des seligen Herzogs Friedrich Sohnein Krieg kämen, den Bischof Berchtold zu Freysing und seine Leute und Güter auf keine Weise zubeschädigen oder zu beschweren. G. zu München an dem hl. Pfingstabend. (c. 2 Sig.)
f. Juni.
Johann Herzog in Bayern verschreibt Schweigkern dem altern von Gundelfing, welcher eineSchuld des Herzogs von läOO ungarischen Gulden an den Grafen Hanns von Wartstein abgelöset hatte,jährlich von jedem hundert Gulden Hauptguts zehn Gulden Gelds aus den Renten der Pflege zu Mö-ring. G. zu München an dem heiligen Pflngsttag.
8. Juni.
Bertholdus Episcopus Frisingensis ad petitionem Joannis, Ernesti ac Wilhelmi Bavariae ducumstatuit, ut anniversarius dedicationis capellae beatae M. Magdalenae in castro monacensi sitae, domi-nica proxima ante festum omnium sanctorum annis singulis celebretur. D. in castro Frisingensi dielunae octava mensis Junii, (c. i Sig.)
9. Juni.
Perchtold Bischof zu Freysing erklärt, dass er dem Friedensbündnisse beytrete, welches dieHerzoge Albrecht und Wilhelm in Oestreich mit den Herzogen Johann und Ernst in Bayern auf 10Jahre geschlossen haben. G. zu München am Eritag nach dem hl. Pflngsttag. (c. Sig.)
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