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und Schaf leiden"). Von dem Gifte Snndnrake") geht das Pferdwie jedes Zugthicr zu Grunde; inan reicht cs in: Wasser und seiht csab. Ferner stößt eine trächtige Stute die Frucht aus, wenn sic denQualm") einer ausgclöschten Kerze riecht; dies begegnet indes; auchmanchen schwangeren Frauen? >). Mit den Krankheiten des Pferdesverhält es sich sonach in dieser Weise. Das sogenannte Hippomancs ")findet sich zwar, wie man sagt, an den Füllen, die Stuten beißen csaber beim Belecken und Reinigen ab; was indes; weiter gefabelt wird,ist mehr von Weibern und solchen erdichtet, die sich mit Zaubcrgesängcnabgcben. Allgemein angenommen ist aber auch, daß die Stuten dassogenannte Polion ") vor dem Millen ausstoßcn. Es erkennen aberdie Pferde auch, wenn sie die Stimmen solcher hören, mit welchen siceinmal in Kampf gericthcn. Die Pferde lieben Wiesen und Sümpfe");sie trinken auch trübes Wasser"), und wenn es klar ist, so rühren siecs mit den Hufen auf; sodann baden sie, wenn sie getrunken haben,denn das Thier ist überhaupt ein Freund vom Baden und Wasser.Daher ist auch die Natur des Flußpferdes ") so beschaffen; das Rind
12) Die Sachverständigen haben darin nicht Unrecht. Auch Vagst. IluIouieL-I, 39 und ^1!n. ü. nat. VIH, 67 bringen AehnlicheS.
*2) — ok. viosoor. wat. moä. V, 121 ein
Mineral von -innoberrothor Farbe 7^
daS einen Schwefelgeruch auSstößt und sich sonst wie «(xrL^rxo^ (i. o. Rausch-gelb, Auripigment, ek. Vloseoriä. V, 120; klin. XXXIV, 56) verhältc? Xlrö 7^5 ttv7rz§ 7tz5 tt(x7e^Lxa-, ok. auch ?!in. 1. e. 55)
ist unzweifelhaft rothes Schwefelarsen, Realgar. Man benutzte es zu verschiedenenarzneilichen Zwecken meist in äußerlicher Anwendung und gab es innerlich wegenseinen giftigen Wirkungen unter großer Vorsicht und in geringen stark diluirtenDosen, wie aus der Verdünnung mit Wasser und dem Abseihen hervorgeht, derenArist. gedenkt. Ein Verderbniß der Stelle scheint mir daher nicht vorzuliegen.
20) — lesen die Handschriften. Sylburg corrigirte mit
Recht vgl. ^sl. Inst. an. IX, 54; Dlln. Ii. nat. VII, 5. Als adortivnm
gewiß noch weit unzuverlässiger als die berühmten arzneilichen Abortiva.
Dürfte sich schwerlich bewähren.
22) — ok. Anm. 13 zum 17. Kap. des 6. Buchs.
2^) — kann thatsächlich nichts anderes sein,
als die die Geburtswege vorbereitende Schleimabsonderung oder das Vorwasser,ok. Anm. 15 zum 7. Kap. deS 7. Buchs).
6k. Lol. Inst. an. IV. 6.
25) 6k. List. an. VIII, 10, 1 und Anm. 4 dazu.
26) 7ro7tt/Lrov — ok. Naturg. d. Th. I, S. 60, Anm. 17.
Aristoteles, Rat. d. Thiere. III. 13