ist aber so groß wie eine Sphondyle"). Die Bisse der Spitzmaus")sind auch dem übrigen Zugvieh beschwerlich; es entstehen nämlich Bläs-chen; am beschwerlichsten ist aber der Biß, wenn sie trächtig beißt"),üsx Bläschen brechen dann nämlich auf, andernfalls aber nicht. Estödtct indeß oder macht doch sehr heftige Schmerzen, auch das Thier,welches von manchen Chalkis, von anderen Zygnis ") benannt wird;es ist den kleinen Eidechsen ähnlich, der Färbung nach aber den blindenSchlangen^). 4. Ueberhaupt behaupten die Sachverständigen, das;säst an allen Krankheiten, welche den Menschen befallen, auch Pferd
*5) — ei. Inst. an. IX, 23, 1 und Anm. 4 zum 7. Kav.
des 5. Nuchs.
— das Thier kommt bei Aristoteles nicht 'weiter vor; wiewir aus Columella (äs r. rnst. VI, 19) ersehen, hieß es bei den Römern musarausus und Veget. (ülulomsä. III, 17) scheint es außerdem als mus oosous zubezeichnen; auch erzählten die alten Griechen von der und die Römer
von mus arausus die gleichen Fabeleien (ot. ^sl. Inst. au. II, 37; VI, 22;Hieanä. ILsriae. 814 sg.; ?1iu. Inst. nat. VIII, 58; OolumsII. VI, 17; Vsgst.Llulomoä. III, 61; vlosooriä. mat. msä. II, 73; Osopou. II, 47, 12; XII, 17,13; XII, 26, 1. Eine genauere Beschreibung des Thieres findet sich aber nirgendsvvr. Indeß aus Herodot's Angabe (II, 6 7), daß es bei den Aegyptern als heiliggalt und einbalsamirt wurde, und daraus, daß man einbalsamirte Spitzmäuse.(Korsx rslixiosus) in den Katakomben Aegyptens auffand (st. Ksoür. 6ata1. ä.^utiiuit. zu I?L8salL6iua 1826, p. 294; LLrsnd. 8ymdol. pL^s. II) dürfte manwohl schließen, baß Thiere der heutigen Gattung Sorsx 1^. bezeichnete,
zumal die späteren Beschreibungen bei Aetius (XIII, 14) und Plinius ValerianuS(II, 58) recht wohl auf diese Thiergattung passen und der alte lateinische Namemus arsusus sich bei den Franzosen im Worte musaraixus als Bezeichnung derSpitzmaus bis heute erhalten hat (während sorsx, das in dem Lexicis fälschlichals die Spitzmaus bezeichnend angegeben wirb, zu souri wurde). Daß die Furchtvor dem Bisse der Spitzmaus unbegründet ist, bedarf keiner weiteren Bemerkung.
*') Lttr/ xr-orit5tt P/lvx7cr^ttr. —
?Iiu. List. uat. XXIX, 27 übersetzt: uam s! xrasxnans momoräit, protiuus äis-silit, bezieht also das Zerplatzen auf die Spitzmaus, nicht auf die Bläschen.
ib) — kommt bei Arist. nicht weiter vor. Die wenigen
Angaben passen auf die um das Mittelmeer häufige Ssps oLLlsiäis, welche daselbstnoch heut oieigna, oscslla, heißt und bereits von den Herpetologen des 16. Jahr-hunderts als Imosrta eLaloiäioa bezeichnet wurde (ok. äouston äs guLärux. p. 13 6).Man hält sie noch jetzt ohne Grund für giftig.
1?) ö'yvc<5k.r/ — ok. Anm. 26 zum 12. Kapitel des
6. Buchs.