die Skiane'6) und der Phagros ^); in Folge des Steins erstarren sienämlich durch die Kälte und werden verschlagen'8). 6. Den meistenFischen nun ist cs mehr zuträglich, dem Kcstrcus aber, dem Kephalos '§)und dem, welchen einige den Marinos 2 °) nennen, im Gegentheil; diemeisten von ihnen erblinden nämlich durch Regengüsse schneller, wenndiese zu übermäßig sind; die Kephalcn pflegen daran nämlich mehr inder Winterkälte zu leiden; denn ihre Augen werden weiß und sie wer-den dann mager gefangen und gehen schließlich vollends zu Grunde.Es scheint indeß, daß sie dies nicht in Folge übermäßigen Regens er-leiden, sondern in Folge der Kälte; man fing wenigstens sowohl an-derwärts , als bei Nauplia 2 1) in Argos an feuchter Stelle zahlreicheblinde, wenn starker Frost eintrat; auch viele mit weißen Augen wur-den gefangen. 7. Auch der Chrysophrys 22 ) leidet im Winter, imSommer dagegen leidet der Acharnas^) und magert ab. Dem Ko-rakinos") sind sozusagen den andern Fischen gegenüber mehr die trock-nen Jahre zuträglich und zwar weil in den trocknen Jahren mehrWärme eintrifft. Ocrtlichkciten tragen aber bei einzelnen zum Wohl-
16) erxkttlr/« — kommt bei Aristoteles nicht weiter vor; Opx. Ual. I, 132,IV, 598 und 816 — 632; Lol. bist. au. IX, 7 bringen nichts wesentlichNeues; ebenso Ltdon. voipu. VN, 121 und Min. bist. not. IX, 2 4, XXXII, 53(soiaoua). Bei Oolumolla äo r. rust. VIII, 16, Varro <1. ling. lat. V, 12, 23,0viL. Ual. 111 kommt ein Fisch unter dem Namen nmdra vor, welcher offenbareine Uebersetzung von ist; man erfährt aber auch hier ebensowenig.
Nach Paul Jovius <x. 48) ist er die der Griechen. Rondclct (x. 123)
hielt einen zu seiner Zeit bei den Griechen erxeo^, bei de» Italiener» und vonMarseille bis Neapel als umdriuo benannten Fisch, den er p. 132 abbildst, sürdie <7xe«t^<r der Alten und dieser Fisch wurde deßhalb von Linno als Sciaonaumdra benannt. Für die Richtigkeit dieser Bestimmung spricht wenigstens auchdies, daß er auffallend große Otolithen hat.
'2) — ok. bist. an. VIII, 15, 1 und Anm. 20 dazu.
kxTitTrr'ornrer' — sie werden von den Meereswelle» an'S Ufer geworfen.Die vermeinte Ursache ist Theorie.
"1 xkyocrAox — ck. Naturg. d. Th. II, S. 8 4, Anm. 46.
2") nach anderer Lesart ok, bist. an. VI, 16, 1 und
Anm. 2 dazu; ist unbestimmbar.
*') Nauplia, Stadt am Golf von Nauplia.
2^ — ok. d. Th. I, S. 23, Anm. 4.
2ä) — ok. Anm. 23 zum 4. Kap. des 8. Buchs.
2^) -co^irxr^ox — ck. Naturg. b. LH. II, S. 81, Anm. 26.
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