178
gm Lunge versehenen ^). Bei den Vögeln wird auch das Ucbelbefindenan der Befiederung erkennbar, diese verwirrt sich nämlich und behältnicht dieselbe Lagerung wie bei gesundenH. 3. Aus der Klasse derFische befinden sich die meisten, wie bereits gesagt wurdet, in rcg-nichten Jahren wohler; sie haben alsdann nämlich nicht blos reichlichereNahrung, sondern es sagt ihnen überhaupt Regen zu, gerade wie denLandgewächseu; denn die Gemüsepflanzen, selbst wenn sie begossenwerden, gedeihen gleichwohl besser, wenn sie Regen bekommen. Das-selbe Verhalten zeigt das in den Sümpfen wachsende Rohr; es wächstnämlich sozusagen gar nicht, wenn kein Regen kommt. Ein Beweisist auch, daß die meiste» Fische in den Pontus ziehen, um den Sommerdaselbst zu verweilen 'ch; durch die Menge der Flüsse ist nämlich dasWasser süßer und die Flüsse führen reichliche Nahrung zu. Fernerschwimmen auch viele Fische die Flüsse hinaus und befinden sich in denFlüssen wie in den Seen wohl, z. B. die Anna'") und der Kestreus'Auch die Kobien'2) werden in den Flüssen fett und überhaupt habendie seereichen Gegenden die besten Fische. 5. Von dem Regen selbstsind die Sommcrregen den meisten Fischen in höherem Grade zuträglich,ferner wenn der Frühling und der Sommer und der Herbst regnerischist, der Winter aber heiter; um im Allgemeinen zu reden, wenn fürdie Menschen ein gutes Jahr ist, so trifft sich's auch bei den meistenFischen, daß sie sich wohl befinden. In den kalten Gegenden dagegenbefinden sie sich nicht wohl, vor allen aber leiden bei der Wintcrkälte die,welche einen Stein ^ im Kopfe haben, wie der Chromis ^^), Labrax' ^),
°> er äo Part. IN, S; Th-il- b. Th. S. 03.
Bei kranke» Vögeln werden sogleich die Feder» struppig.
S) Ok. oben VIII, 20, I.
S) 0k. oben VIII, lö, 2—3.
i") chue'tt — ck. Naturg. d. Th. 1, S. 13, Anm. 99. Daß Volantssaräa. in die Flüsse steigt, ist unwahrscheinlich.
— ok. Naturg. b. Th. 1. S. 96, Anm. 8.
'2) — ek. Naturg. d. Th. I, S. 91, Anm. 21.
Mit diesen Steinen ist wahrscheinlich der größere glatte aus kohlensaurerKalkerde gebildete Otolith (laxillus) gemeint, der im vorder» Theile des Vesti-bulum liegt, übrigens bei allen Fischen sich findet, nur bei einigen sich durch be-sondere Große auSzeichnet (ek. insbes. die monographische Arbeit von Krieger:Visssrt. cls Otolitbis. Berl. 19 40).
— ek. Naturg. d. Th. II, S. 40, Anm. 23.
") - ek. Naturg. d. Th. 1, S. 23, Anm. 5.