171
verkriechen sich in Sand, andre in Schlamm, indem sie blas das Manlhervorstrecken. Die ineisten nun verbergen sich im Winter, die Krebs-thicre, sowie von den Fischen die Felsenfischc, die Baten") und dieSelacherartigen nur in den kältesten Tagen; dies ist daraus klar,daß sie nicht gefangen werden, sobald es kalt ist. 4. Einige Fische ver-bergen sich indeß auch im Sommer, wie der Glaukos"). dieser ver-birgt sich nämlich im Sommer gegen sechzig Tage. Auch der Onos ")und Chrysophrys ") verbergen sich; ein Beweis dafür, daß der Onossich die meiste Zeit verbirgt, scheint es zu sein, daß er die meiste Zeitnicht"") gefangen wird; daß sich aber die Fische auch im Sommer verber-gen , davon scheint ein Beweis zu sein, daß der Fang nach den Ge-stirnen Statt findet und vorzugsweise nach dem Hundssterne; um diese
2>) /?«roe - ok. Theile b. Th. S. 177, Anm. 7; Naturg. b. Th. I,S. 22, Anm. 8.
22) — ok. Theile b. Th, S. 50, Anm. 10.
22) — ok. Naturg. d. Th. I, S. SS, Anm. 30,
— ok. trist. LN. IX, 26, 3; Ltlrsn. voipn. VII, 99: bei denRömern asollus. Min. bist. nnt. IX, 28 (zwei Arten, oaNariLS miuoios otbLOolri, gu! non nisi in alt» capinntur); Varro äs Nnx. Int. V. 77; Oppin».Uni. I, löl; bol. b, an. VI, 39. Alles in allem erfahren wir, daß es einSeefisch ist, der von seiner tefelgrauen) Färbung den Namen hat (Varro I. o.),daß er vereinzelt lebt, sich versteckt und nur die aus dem Verstecks vorragendenBartfäden ((-«^cke«) zum Anlockcn der Fische spielen läßt, ein klaffendes Maulwie die Haie, Backenzähnen ähnliche Steine <Otolithen) im Kopfe und das Herzim Bauche hat und sich in den wärmsten Hundstagen verborgen hält (Arist. b.L-tiron). Damit ist nichts zu machen. Die alten Ichthyologen entschieden sich fürOrLus nrorlnolns, den Stockfisch oder Seehecht. Allein dieser lebt nicht einzelnund hat keine Spätere dachten an den Schellfisch Oackns oglssinns, der
-wenigstens einen Bartfaden am Kinn besitzt; allein auch er lebt nicht einzeln undmanches andere, z. B. die Lage des Herzens, stimmt nicht- Er bleibt daher un-bestimmbar.
— ok. Naturg. b. Th. I, S. 23, 4.
22) Ich lese dt« ro Dies TiAklnrore kann
doch schwerlich einen andern Sinn haben, als bas in demselben Satze unmittelbarvorauSgehende TiXklnro^ Die Uebersctzsr deuten eS allerdings anders,
so Gnil. als: intorpolato mnlto tsmxoro, Gaza: longo illtorxosito tsmxoro.ES ist aber offenbar nach Analogie aller vorhergehende» Begründungen aus-gefallen, durch dessen Einschaltung der Sinn den sonstigen Angaben conform her-gestellt wird. lieber das Sachliche ist freilich nichts zu sagen.