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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Seite
160
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mit der warmen Jahreszeit scheiden. Sie haben aber einen größernDrang zur Paarung zur Frühlingszeit und wenn sie aus den warmenGegenden kommen. 5. Von den Vögeln ziehen die Kraniche'"), wiefrüher bemerkt wurde' , aus den entlegensten Gegenden in die ent-legensten; sie fliegen aber gegen den Wind '"). Das von dem Steineist aber Fabel; man sagt nämlich, daß sie als Ballast einen Stein beisich trügen, welcher zur Prüfung des Goldes geeignet sei, wenn sie ihnausbrechen'0). Auch die Ringeltauben'?) und Pelejaden'^) ziehenfort und überwintern nicht; auch die Schwalben und'") Turtel-tauben'?"); die Haustauben'?') dagegen bleiben. In gleicher Weiseziehen die Wachteln, wofern nicht vielleicht einige sowohl von den Turtel-tauben als den Wachteln in sonnigen Gegenden Zurückbleiben"??). DieRingel- und Turteltauben sammeln sich aber, wenn sie anlangen, undwiederum, wenn die Zeit des Rückzuges cintritt ^). Wenn die Wachtelnkommen und es heiteres Wetter ist oder Nordwiftd weht, so paaren siesich und finden sich wohl; wenn aber Südwind weht, so geht es ihnen

*3) Ueber den Zug der Kraniche berichten auch 8sroä. 11, 22; Lol. ü. au.111, 13 und Oiosro ä. uat. äsor. 11, 49.

") 6k. oben V111, 14, 2.

*5) 6k. ?1ut. äs sol. an. 18; dies thun alle Vögel; weil sie nicht mit-dem Winde fliegen können, indem dieser ihre Federn emporsträuben würde, sofliegen sie, wo cs eben möglich ist, gegen den Wind, wobei ihnen ihre Hebungnicht unwesentlich erleichtert wird (ok. Prechtl: Untersuchungen über den Flug derVogel. Wien 1846. x. 237 gg.)

16) Vgl. dieselben Fabeleien bei?1iu. k. nat. X, 30; Lsl. 1i. an. 111, 13;such Aristophanes benutzt sie Lv. 11, 3 6, der die Kraniche ganze Fundamentsteineverschlucken und zum Bau der Vogelburg heranschleppcn läßt.

") y-ttr-T-ttL ok. Naturg. d. Th. I, S. 16, Anm. 64; 11, S. 87,Anm. 7.

16) nF ok. Naturg. b. Th. II, S. 87, Anm. 6.

Die Worte xttt ^6^(10^65 finden sich nur in zwei Handschriften.

20) ok. Naturg. d. Th. II, S. 88, Anm. 9. Die Turtel-tauben sind in Griechenland auf den Kykladen nach Erhard (x. 51) Passatvögel,nach Lindermeyer (x>. 121) kommen sie Anfangs April an und ziehen Ende Augustwieder ab.

21) ce/ ok. Naturg. d. Th. 1, S. 16, Anm. 6 6.

22) Nach v. d. Mühle wird die Turteltaube auch im Winter in Morea ge-sehen , von der Wachtel führt dies auch Lindermeyer an (p. 125); ok. L. an.VIII, 18, 2.

2^) Wenigstens für die Turteltauben von v. d. Mühle (x. 63) bestätigt.