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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Achtes Kapitel.

1. Es trinken aber die sägezähnigen Thiere leckend; dies thunauch einige nicht-sägezähmge, wie die Mäuse; diejenigen, deren Zähnesich aufeinanderlegen'), schlürfen, wie die Pferde und Rinder; derBär dagegen schlürft weder noch leckt er, sondern schlappt ^). Auch vonden Vögeln schlürfen die übrigen, nur die langhalsigen setzen ab undheben den Kopf in die Höhe, der Perphyrion^) allein schlappt H.2. Die Gehörnten unter den Thieren, sowohl zahme als wilde und allenicht sägezähnigen, sind sämmtlich Frucht- und Krautscsser, wenn sienicht arg vom Hunger belästigt sind, das Schwein ausgenommen; diesesist weniger Kraut- oder Fruchtfresscr, das Schwein ist vielmehr vor-zugsweise ein wurzelfressendes Thier, da sein Rüssel für eine derartigeThätigkeit wohl geeignet ist; auch bequemt es sich unter den Thierenam leichtesten zu jeder Nahrung. Es nimmt auch im Verhältnis; zuseiner Größe am schnellsten an Dicke zu, es wird nämlich binnen sechzigTagen fett; um wie viel es aber zunimmt, das ermitteln die damitBeschäftigten, indem sie es nüchtern wiegen. Man mästet es aber, nach-

1) kommt sonst bei Arist. nicht vor; bei ä.sl. List. an.

XI, 37 werden als solche Rind, Schaf und Ziege aufgeführt, daS Wort wäre so-nach mit ^ identisch, da Mensch, Pferd und Esel als

bezeichnet werden. Da hier indeß Pferd und Rind alsaufgeführt erscheinen, so muß das Wort hier solche Thiere bezeichnen, deren Zähnesich beim Zubeißen mit ihren Kauflächen im Gegensätze zu denaufcmanderlegen.

2) et. kllu. Lisi- an. X, 9 4. In poiu auism, guidus ssrraiiäontss, lamLuut: st murss Li vulgarss, guamvis sx alio xsnsro sint. HuiLusLoniivni äsniss, sordsni; ui sgui, Lovos. Asutruin ursi, ssä Lguam guogvsmorsn vorani.

6) ek. Naturg. d. Th. I, S. 9 4, Anm. 47. Kann doch

nichts anderes sein, als das Purpurhuhn, die Sultanshenne, korpLxrio Lxaein-iLinus 2swm. Auch ?1in. (X, 43) ermähnt seiner und führt an, daß es rotheFüße und einen rothen Schnabel habe und mit den Füßen den Bissen zum Mundeführe, was eben auch auf diesen Vogel paßt. Es wurde, wie wir aus Lsl. (lll,42 und V, 28) ersehen, als Luxusvogel gehalten und spazierte als heiliger Vogelin Tempeln umher, wurde wohl deßhalb auch nicht gegessen. Er ist noch jetzt inNordafrika, auf Sicilien und Sardinien heimisch und wird in Südeuropa alsLuxuSoogel gehalten.

i») 6k. ?Iiu. Lisi. nai. X, 43.