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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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wilden sägezähnigm Thiere, ist aber im Fressen gierig und verschlingtvieles ganz, ohne es zu zerstückeln; dann hungert er zwei bis drei Tage;er kann dies nämlich, weil er sich überfüllt; er trinkt dagegen wenig;Abgang gibt er selten von sich; dieser geht nämlich am dritten Tageoder wie es sich trifft, ab und ist hart und trocken wie beim Hunde.Er gibt auch sehr durchdringende Blähungen von sich mit stinkendemHarn, weßhalb die Hunde die Bäume beschnüffeln; er harnt nämlich beiaufgehobenem Beine, wie die Hunde. Er theilt auch dem Genossenendurch seinen Athem einen scharfen Geruch mit, denn auch wenn manihn öffnet, haucht sein Inneres einen scharfen Dunst aus. 5. Einigewilde vierfüßige Thiere suchen auch Nahrung von Seen und Flüssen,vom Meere aber kcins außer der Robbe'"). Derartige sind der soge-nannte Kastor'das Sathcrion und das Sntyrion'^), auch dieEnhydris''') und der sogenannte Lntax'^). Dieser ist breiter als dieEnhydris und hat kräftige Zähne; des Nachts aus dem Wasser hcrvor-gehcnd benagt er nämlich oft mit den Zähnen die um den Fluß stehen-den Zitterpappeln'5). Auch die Enhydris beißt die Menschen und läßt,wie man erzählt, nicht eher los, bis sie die Knochen hat knacken hören.Der Latax hat eine dürre Behaarung und die Behaarung hält dem An-sehen nach die Mitte zwischen der der Robbe und des Hirsches.

*0) PMxi) ok. Theile b. Th. S. 57, Anm. 3.

H) ok. Naturg. b. Th. I, S. 6, Anm. 9, kann nach den

sonstigen Mittheilungen der Alten z. V. ^.ol. Inst; an. VI, 34; Horoä. IV, 109;^.ssox. lad. 33; ^nvonal XII, 33, 36; ?Iin. Inst. nat. XXXII, 13, (der auchdie Namen üdsr und eastor hat), schwerlich etwas anderes sein, als derOastor üdor 1^., den Arist. blos vom Hörensagen unter verschiedenen«:» Namenkannte, ohne zu wissen, daß diese Namen dasselbe Thier bezeichnet«:».

*2) (rccALLLor/ und wahrscheinlich beides weitere Benennungen

für den Biber, wie dies schon die Namen mit Rücksicht auf die Anwendung descastorsum als Aphrodisiacum andeuten.

i') ek. Naturg. d. Th. I, S. 6, Anm. 8.

") - ok. Naturg. d. Th. I, S. 0, Anm. d.

15) ist bei llisoxkr. Inst. xl. I, 11, 2 und III,

14, 2. Name zweier ganz verschiedener Baume, an erstrer Stelle wahrscheinlichOorois siliguastruin, an letzterer wahrscheinlich die Zitterpappel koxulus tromula.oder die ihr ähnliche in Griechenland an Bach-Ufern wachsende Voxulus graoea.