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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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dem man es erst drei Tage hat hungern lassen "); auch fast alle übri-gen mästet man, nachdem man sie erst drei Tage hungern läßt. Nachdiesen drei Tagen aber füttern die Schweinemästcr sie schon reichlich.3. Die Thrakers) mästeten, indem sie ihnen am ersten Tage zutrinken gahen, sodann anfangs einen, weiterhin aber zwei, dann dreiund vier bis zum siebenten Tage aussetztcn. Dies Thier wird abermit Gerste'), Hirse"), Feigench, Eicheln'"), Holzbirnen") und Kür-bissen") gemästet. Sowohl diese, wie die übrigen, welche einen war-men Magen haben, macht vorzüglich die Ruhe fett, die Schweine aberauch das Wühlen im Koth'^). Sie verlangen aber ein dem Alterentsprechendes Futter. Das Schwein kämpft auch mit dem Wolfe.

!>) 6k. I>Nn. List. imt. VNI, 7 7.

e) Die Thraken wohnten zwischen Unter-Mösien (ini Norden), dem PontuSCuxiuus (östlich), der Propontis und dem ägäischen Meere (südlich) und dem Nessus-slusse (westlich), der bei Abdera sich in's ägäische Meer ergoß, also in der Gegendder jetzigen Donaufürstenthümer, woselbst noch heut die Schweinezucht be-deutend ist.

7) ok. ^Iioopkr. Inst. xl. II, 3; IV, 5; VIII, 10; Dioseor.

mst>. msä. II, 108; bei den Römern Iwräsum, ?1iu. bist. ust. XVIII, 7; Oolum.ä. r. rust. II, 9; Virx. Ooorg. I, 210, ist Horävum vulxsrs und dsxLstieLum»heißt noch jetzt in Griechenland xvHttLL.

b) et. Naturg. d. Th. II, S. 109, Anm. 19.

2) <rvxot§ ek. Ikeoxllr. lüst. xl.Il, 2; II, 4; viosoor. mat. msä»II. 193, 184, ist I'ieus earlos, heißt noch jetzt in Griechenland crLXLtt.

*0) ttxrHoi-S' wie wir aus Idsoxlir. List. xl. Ill, 16, 3 ersehen, istcVxr--to^ die Frucht von (der Steineiche, Husrous ilsx) und der

(ttOttt der Dorier, vielleicht der Kermeseiche Husrous ooeoikora.).

^) ek. Idsoxllr. lüst. xl. II, 3; äs osus. xl. I. 23; viosoor.

mst. msä. I, 168 sind die Früchte von I^rus salioikollL V. und communis vsr.silvsstris 1,., welche beide noch heut in Griechenland heißen und vom

denen besonders die erstere daselbst der verbreitetste wilde Birnbaum ist.

*2) o^xr-oi-x ok. Naturg. d. Th. II, S. 109, Anm. 17.

*5) /joveo'H-ttl. der ooä. msä. liegt letzteres ist:

von selbst verständlich; ersteres, das die meisten ooä. für sich hat, erklärt sich viel--leicht mit Rücksicht auf die von Columella (äs r. rust. VII, 4) citirte AngabedeS alten Philosophen Heraclit: si moäo ersäimus Vxlmsio Hsraolsto, gui sit^suss oosno, eollortalss a-vos xulvsrs vsl oiusrs 1s.va.ri. Daß man meinte, derAufenthalt im Schlamm und das Saufen schmutzigen Wassers sei dem Schweinebesonders zuträglich, sehen wir schon bei Hom.. XIII, 409, sg. x«t.

7rt>ov<7ttt, 7«^' vL<7<ri. ok. auch

^.sliau. Irist. su. V, 45.