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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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135
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Pos 5) sowohl wie der Spizias b) diese unterscheiden sich aber in derGröße sehr von einander und der Triorches'); der Triorches ist abervon der Größe des Jktinos und er erscheint das ganze Jahr hindurch;ferner die Phene und der Gyps ; die Phene ist größer als derAdler, von Farbe aschgrau; von den Gypsen aber gibt es zwei Arten,die eine ist kleiner und weißlich, die andere größer und grauer. 2. Fer-ner sind von den Nachtvögeln einige krnmmklauig, wie der Nyktikorax ">),Glaux""), Bryas^). Der Bryas ist dem Aussehen nach der Glanx

ü) kommt sonst nicht vor, ist daher unbestimmbar, denn

auf den bloßen Namen hin auf I'aleo xalumbarius zu schließen, ist doch zu kühn.

6) o'7rr.^L«§ 6k. bist. an. IX, 2 4, 1; heißt auch 7 rLFX 05 , der dunkle.Die Angaben sind zum Bestimmen unzureichend.

7) ek. bist. an. IX, 24, 4. Wir erfahren, daß er der

stärkste Habicht ist, so groß wie r'xr^o§ (ok. Anm. 9 zum 6. Kap. des 6. VuchS),daß er Kröten und Pflanzen frißt und das ganze Jahr in Griechenland zu sehensei. Bei den Römern hieß er butoo (klin. Inst. nat. X, d) und sollte den griechi-schen Namen führen, weil er drei Hoden habe (ok. auch ^Iln. Inst. nat. XI, 110),doch sollte der Habicht, der allein in Griechenland immer zu sehen sei, daselbstspilous hießen (?1in. X, 9). Die mittelalterlichen Ornithologen haben auf vutoovulgaris, den Bussard, geschlossen, an welchem sie sogar die drei Hoden gefundenhaben wollten (ok. z. B. Houston äo avib. x. 12). Der Bussard ist nach Lindermeyer<x>. 21) und v. d. Mühle (p. 18) in Griechenland Standvogel, sogar im Winterhäufiger zu sehen, als im Sommer, und heißt daselbst jetzt (Erhard

x. 46).

8) ok. Anm. 5 zum 6. Kap. des 6. Buchs.

9) ok. Anm. 1 zum 5. Kap. des 6. Buchs.

*0) ^rixuxo'^tt^ ok. Naturg. d. Th. I, S. 95, Anm. 49 und bist.Än. VIII, 14, 6 und Anm. dazu.

^) ok. Naturg. d. Th. I, S. 14, Anm. 36. Da so

häufig von den Schriftstellern genannt wird, so muß es wohl eine in Griechenlandhäufige und allgemein bekannte Eule sein, worauf auch das Sprichwort A/^ttvxtt§deutet, und da bei ihr nie von Federohren Rede ist, so muß sie wohlzu den Glatzköpfen gehören. Die Meinung, daß eS Luruia nootaa listr. sei,welche in Griechenland als Standvogel häufig ist, aber freilich jetzt daselbstheißt, hat veranlaßt, daß man sie (s. Lindermeyer p. 3 5) seitder Gründung Neu-ALHenS in das Stadtwappen aufnahm, und ist sie eS, welcheals Symbol der Göttin Athene zur Seite steht.

*2) nach anderer Lesart /Zr-ttk, kommt sonst nicht vor. Die

angegebene Größe paßt nur auf den Uhu, Rudo maximus Louap., der in Griechen-land häufig ist. Bei den Römern hieß der Uhu dudo (kiin. bist. nat. X, 16)und Plinius bezeichnet ihn neben vtus als einen Vogel mit Federohren (buboni