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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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scheidet sich um diese Zeit die Seele so zu sagen iu Nichts von derSeele der Thiere, so daß es nichts Vernunftwidriges ist, wenn einigenThieren das Nämliche, andern etwas Achnlichcs oder etwas Analogeszu Thcil ward. So allmählig schreitet aber die Natur vom Unbeseeltenzu den Thieren fort , daß bei dem Zusammenhänge die Grcnzscheidedesselben verborgen bleibt und zu welchem von beiden das mitten innestehende gehört. Auf das Reich der unbeseelten Dinge folgt nämlichzunächst das der Pflanzen und von diesen unterscheidet sich das einevom andern dadurch, daß es mehr Antheil am Leben zu haben scheint,während das ganze Reich den übrigen Körpern gegenüber als beseelt,dem Reiche der Äficrc gegenüber dagegen als unbeseelt erscheint..3. Der Uebergang von jenen zu den Thieren ist aber ein allmählicher,,wie oben gesagt wurde'). Bei einigen im Meere vorkommcnden könnteman nämlich darüber im Zweifel sein, ob cs Thiere sind oder Pflanzen;sie sind nämlich festgewachsen und viele von ihnen gehen abgelöset zuGrunde; so sind die Steckmuscheln 8) festgewachsen, und die Scheiden-muscheln 2) können abgelöset nicht leben. Das ganze Geschlecht derSchalthicre aber gleicht überhaupt im Vergleich mit den vorwärtsschrci-tendcn Thieren den Pflanzen. Anlangend die Empfindung, so zeigeneinige von ihnen gar keine, andre nur eine schwache Spur. Der Kör-per einiger ist zwar von flüssiger Beschaffenheit, wie der der sogenann-ten Tcthyen >o), und das Geschlecht der Akalcphen* 0; die Spongie'^)dagegen gleicht vollkommen den Pflanzen. Immer aber erscheinen dieeinen den andern gegenüber in geringem Grade schon mehr mit Lebenund Bewegung begabt. Auch mit den Lebcnsvcrrichtungen verhält essich in derselben Weise. 4. Die Aufgabe der Pflanzen scheint nämlich,insofern sie durch Samen entstehen"), keine andre zu sein, als daß sie

°) cs. äo Part. IV, 5: Theile d. Th. S. 135.

0 6s. äs anim. II, 3.

7> 6 k. oben soll. 2.

8) Treten-, cs. Naturg. b. Th. II, S. 20, Anm. 20.

3) cs. Naturg. b. Th. II, S. IS, Anm. 15.

>°) ok. Naturg. d. Th. II, S. 20, Anm. 17.

"1 ck. Theile d. Th. S. 136, Anm. 44.

'*) <77!v^o5 os. Theile d. Th. S. 135, Anm. 40.

Nach der Meinung des Aristoteles gibt eS nämlich sowohl Pflanze«! wie