111
wie die Fische, eine schräge ^'), die Zweifüßler, wie Vogel und Mensch,-eine gekrümmte, die Nose zwischen den Beinen, die Augen auf denKnieen, die Ohren auswärts "). Es haben auch alle Thierc den Kopsanfangs aufwärts; wenn sic aber größer werden und nach dem Ans-gang drängen, so wendet er sich nach unten herum und die Geburt fin-det bei allen naturgemäß auf dem Kopf Statt"); nrrf dem Steiß")aber und auf den Füßen geschieht es widernatürlich"). Die Jungender Vierfüßler haben auch Auswurf, wenn sie bereits ansgetragcn sind,sowohl flüssigen als Kothballen, diese im Ende des Darms, in derBlase aber Harn"). 3. Bei denjenigen Thicren, welche Kotyledonenin der Gebärmutter") haben, werden diese, während der Embryo
dem Kopfe auSgestreckt, so daß die Vorderfüße zuerst geboren werden, die Hinter-beine liegen gegen den Bauch geschlagen.
6k. bist. au. VI, 10, 6, woselbst die Lagerung anders dargestellt wird.Es sind die Selacher gemeint.
22) 6k. bist. au. VI. 3, 6.
2') 6k. Iiist. au. VI, 10, 6; äs xsn. au. IV, 9, woselbst die Ursachendargelegt werden; kliu. üist. uat. X, 94. Die normale Geburt findet stets mitdem Kopfe voran Statt. Daß das Kind diese Lagerung mit dem Kopfe nach untenerst durch eine Drehung (einen Purzelbaum, Stürzen) gewinne und anfangs denKopf nach oben gekehrt habe, ist eine alte, früher weit verbreitete Meinung, diesogar noch in verhältnißmäßig neuer Zeit (z. B. von Girard: äouru. xs'usr. ä. msä.^48, x. 285) vertheidigt wurde. Nach einigen sollte dieser Purzelbaum im7. — 6. Monate plötzlich, nach andern allmählich erfolgen, nach wieder andernerst mit den Geburtswehen eintreten. Die Meinung beruhte wohl auf einemSchluffe aus der Beobachtung, daß die Kinder vor dem 7. Monate meist in derSteiß- oder Fußlage, später dagegen gewöhnlich in der Kopflage geboren werden.Aristoteles führt äs §sn. uu. einen Grund für die Kopflage an. In Wahr-heit hat das Kind von Anfang an diese Lage, wie dies von Columbus, Smellieund andern nachgewiesen wurde.
2^) — wird sich wohl auf Steißgeburten (partus eouän-
Meatus) beziehen, bei welchen die Kinder mit dem Steiße voran, dis Beine gegenden Rumpf aufwärts geschlagen, zur Welt kommen.
25) Steiß- und Fußgeburten sind verhältnißmäßig selten (unter je 30 Ge-burten etwa eine), daher rxr-o'tr,, denn äs xsn. an. IV, 9: er,
tt'cjvr/ttroLS- 7o x«7«
k§7L 70 LTlL 70
2K) Allantoisflüssigkeit, vom Harn durch Mangel an Harnsäure und Harn-stoff verschieden; mit der Geburt fängt die Niere an, Harn auSzuscheiden.
27) rr, 7^ ^7§« — ek. die Definition von ^r;7(>tt, Naturg. d. Th.