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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Flüssigkeit zusammemümt, als bei den Empfangenden nach der Rei-nigung zurückblcibt, wenn auch nicht so oicl, daß sie auch nach außenhcrvortritt ^). Manche empfangen auch, während die Regeln fließen ^),später aber nicht, diejenigen nämlich, bei welchen sich gleich nach den Re-geln die Hystercn verschließen'"). Auch bei manchen Schwängern wäh-ren die Regeln bis zum Ende fort''); bei diesen trifft sich's aber, daßsie Unnützes gebären und die Sprösslinge entweder nicht ausgctragenwerden oder schwächlich zur Welt kommen "). Z. Bei vielen senkt sichauch die Hystcre durch das Bedürfnis; zum Beischlaf, sei es in Folgelanger Enthaltsamkeit, hcräb") und die Regeln stellen sich oft drei-mal") im Monat ein, bis Schwangerschaft Antritt, alsdann aber steigtsic wieder aufwärts an ihren gewohnten Platz. Zuweilen aber, wennsie zwar richtig empfangen hat, jedoch zufällig feucht ist"), stößt sie

7) so lesen die meisten Handschriften. In der Parallel-

stelle äs xsu. an. 1, 19 steht

6) Die Theorie des Aristoteles ist nach xon. an. 1, 19 und 11, 4 (wo derVorgang bei den nicht menstruirenden Säugethieren erörtert wird) folgende: von denÄatamenien wird der reinste Theil im Uterus zurückgehalten und aus diesem for-mirt sich durch Einwirkung des männlichen Samens die Frucht.(s. Anm. 19 zum3. Kap. des 7. Buchs).

d) 6k. äo §en. an. I, 19; ist eine bekannte Erfahrung.

10) 6k. äs xen. Ln. I, 19, woselbst das Verhältniß genauer erörtert wird.

H) Kommt in seltenen Fällen, sogar als normale Erscheinung vor.

12) In der Regel wird, wenn Blutungen während der Schwangerschaft ein-treten, die Frucht nicht ausgetragen; in manchen Fällen kommt jedoch auch zurrichtigen Zeit ein kräftiges und gesundes Kind zur Welt.

Theorie. Daß hier an Fälle von prolLpsus utsrl zu denken sei, istnicht wohl anzunehmen, jedenfalls würden die angegebenen Ursachen nicht zutreffen,da xrolapsus utari stets Folge mechanischer Verhältnisse ist, z. B. zu weitenBeckens, zu frühen Aufstehens nach Entbindungen, schwerer körperlicher Arbeitenu s. w. Auch unterschieden die Alten schon den prolaxsus utsrl als eine beson-dere Krankheit, ek. Uixpoerat. äs mord. mul. II, 2.

i") lesen die Handschriften. Blutungen sind allerdings

bei xrolaxsus utsri nicht selten, aber schon das Folgende paßt wieder nicht, dader prolabirte Uterus nach der Empfängniß bis zum Ende des zweiten Monatswegen seines größeren Gewichts noch mehr prolabirt und erst wieder emporsteigt,wenn er durch den weiteren Verlauf der Schwangerschaft soweit ausgedehnt ist,daß ihm die tieferen Veckenparthieen keinen Raum mehr bieten.

12 ) Nach der Lesart: clk cl"

over«. Die Lesarten der Handschriften schwanken; der Sinn der obigen ist klar:durch die Feuchtigkeit der Hystere wird der Same ausgsspült.